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Mittwoch, 29. März 2006
Gedankenschritte...
Von narrenkoenig21, 14:20

Ich weiß, dass es oftmals üblich ist in seinen Blogs über Schule zu reden, da Schule natürlich auch irgendwo ein wichtiger Teil im Leben eines Schülers ist. Ich habe nie damit angefangen und werde es auch niemals tun, ganz einfach aus dem Grund, dass es mir nicht wichtig ist und ich meine schulischen Leistungen nicht in den Vordergrund drängen möchte, besonders auch deshalb, weil diese Leistungen nicht selten weniger berauschend ausfallen...

In letzter Zeit bin ich mit den Noten recht zufrieden, ich habe mir die ein oder andere Domäne doch noch bewahren können...
Ich weiß, dass ZIEMLICH viele Veränderungen auf mich zukommen werden, im nächsten Schuljahr vor allem. Doch viele Dinge sind sehr positiv, so zBsp freue ich mich unglaublich auf Kyra, die dorthin wechselt, wo sie auch hingehört: Auf unser verdammtes Gymnasium!

Heute wurde mir wieder stark das Gefühl vermittelt von engen Freunden ignoriert zu werden. Warum sind sie mir gegenüber manchmal dermaßen unfreundlich, abweisend und auch ab und zu richtig stinkig! Wieso werde ich das Gefühl einfach nicht los von ihnen mehr und mehr ausgegrenzt zu werden? Ich genieße die Tatsache, dass ich andere Freundschaften aufgebaut habe und sie halten kann. Aber was bringt es mir, wenn ich mehr oder weniger deutlich von anderen ausgegrenzt werde...?!

Hoffentlich wird das WE recht angenehm... ich hoffe es, hoffentlich kommt mir nicht so viel dazwischen...

Meine Familie, das ist eine Sache für sich... warum müssen mir alle auf die Nerven gehen? Entweder verbünden sie sich gegen mich und ärgern und reizen mich bis zum Gehtnichtmehr oder sie fetzen sich gegenseitig so lange, bis irgendwer heulend wegrennt... Gerade wenn es mir schlehct geht, dann regen mich solche "Kleinigkeiten" auf und rauben mir den letzten Nerv...

In letzter Zeit kann ich oft optimistisch sein, es gibt eine Reihe Gründe dafür. Doch heute wird alles überschattet, alles hat einen düsteren, seltsam vertrauten Tatsch... Es kommt mir alles so bekannt vor, ich sitze hier und zweifle an mir, an anderen, an allem... Irgendeine Musik dudelt aus den Boxen - Placebo - und ich frage mich wohin dies alles mich führt... Nicht nur am Himmel sieht man noch einen schmalen Streifen des blauen Himmels, nicht nur am Himmel ist nicht alles grau und düster...
Mir ist ein wenig schlecht, es gibt verschiedene Dinge, dir mir auf den Magen schlagen. Aber war diese Zwielicht-Laune nicht abzusehen? Gestern abend wurde ich von so einer... seltsamen Melancholie erfasst. Natürlich nicht zum ersten Mal, darum wusste ich, dass man sie aussitzen muss um am nächsten Tag mit neuen Gedanken aufzuwachen...



"Gib jedem Tag die Chance der Beste deines Lebens zu werden."

( Mark Twain )


Ich weiß nicht, was heute noch alles geschehen wird... ich weiß nicht, was ich noch zu tun habe, ich weiß nicht, worauf ich im Moment Lust habe... für heute werde ich mich einfach treiben lassen in der Hoffnung das sich irgendwer bei mir meldet.........


Der Narrenkönig

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Samstag, 25. März 2006
Planung...
Von narrenkoenig21, 16:43

Es sind eine Menge Dinge passiert in den letzten Tagen und da ich gerade eh irgendwie so zwischen allem festhänge, fasse ich alles einfach kurz zusammen:

- ein Brief von Thorben ist angekommen und ich weiß nicht wirklich, was ich dazu sagen soll; bei einigen Leuten hat er für Missmut oder Unverständnis gesorgt. Ich werde die Tage wohl antworten, weiß aber noch nicht was im antwortbrief stehen wird. Die Dinge liegen im Moment einfach zu seltsam...

- der Tag gestern war sehr schön, auch wenn er einen melancholischen Tatsch hatte. Aber ich habe mich gut gefühlt, es reicht wenn ich jetzt nur sage, dass der Tag sehr, sehr schön war. Basta!

- in der Schule kommt eine Menge Stress auf mich zu, besonders was die Klausuren angeht. Aber nicht die sind das Problem, sondern meine Einstellung zu Lernen etc. allgemein... Der DO war sehr hart an sich, von halb 8 bis um halb 6 durchgehend in der Schule zu sein ist kein zuckerschlecken, aber überraschenderweise hatte ich in MA und auch in NL das Gefühl alles zu können. Dementsprechend gut gelaunt war ich dann auch...

- es ist scheiße wenn man das Gefühl nicht los wird, dass zwei der besten Freunde einen ignorieren und manchmal auch ein wenig anhassen! Ich weiß nicht, was ich getan habe, es geht hoffentlich nicht alles den Bach hinunter...

- das WE verläuft ganz anders als geplant: Ich hatte mich ziemlich auf die Metall-Night gefreut, v.a. auch weil ich nach fast drei Monaten Kyra zum ersten Mal mal wieder treffen würde! Na ja, hat nicht sollen sein, ist dumm gelaufen, kurz: Das fällt flach! Was mich dabei am meisten aufregt ist die Tatsache, dass Kyra völlig zu Unrecht angeschissen wurde und das es nun doch noch länger dauern wird, bis ich sie mal wieder "live" erleben darf...
Mir bleibt nichts anderes übrig als bis heute Abend zu warten, zu schauen ob sie sich meldet und dann... na ja, eine Idee war, dass ich nach Velen kommen könnte, doch wie unrealistisch wär das! -.- Meine Mutter würd mich zwar bringen, aber wenn das klappen würde... nene, das wär zu optimistisch gedacht! Und u.U. fahr ich dann nachher alleine zur Metall-Night, eine reichlich deprimierende und trostlose Angelegenheit... Ich warte einfach ab, was bleibt mir auch anderes übrig?! Ich hoffe nur, dass Kyra einen halbwegs schönen Abend bekommt, ganz ohne Streit und Frust etc. ...

- die geplanten Konzerte... nun ja, mir läuft langsam die Zeit davon und es ist noch nichts so sicher, wie es eigentlich sein sollte! Verflucht!


Alles in allem bin ich gerade ein wenig angenervt und bei dem Gedanken an heute Abend wird meine Laune auch nicht gerade besser! Warum muss immer alles schief laufen? Kyra hat sich diese dumme Metall-Night doch wohl mehr als verdient!


Der Narrenkönig

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Montag, 20. März 2006
Der Sinn des Lebens
Von narrenkoenig21, 18:10



Mein Blick schweift fort und fort

Durchbricht Wolkendecke und Regenschleier

Folgt jener Sehnsuchts-Melodie nach

 

Hörst du der Engel Chor-Gesang?

Rufend, lockend, zieht mich fort

Verheißt das Ende und den Neubeginn

 

Schmeckst du den Blütenstaub?

Auf der Zunge prickelnd weckt er

Erinnerungen und Gedanken, von einst, von früher

 

Riechst du die Hoffnung?

In der Luft hängt sie wie Nebeldunst

Verschleiert mir die Sicht, meinen Lebenspfad

 

Spürst du die Liebe?

Zärtlich fahre ich über deine blasse Haut

Fühle dich erbeben unter meiner Liebe...

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Das Morgengold
Von narrenkoenig21, 18:09



Ein neuer Morgen, ein kalter Morgen

Stehe einsam da, fange das erste Gold

Die frischen Sonnenstrahlen des Morgens

Das jungfräuliche Licht auf meiner Zunge

Wie bittersüßer Nektar kitzelt er die Sinne

Reizt mein Lachen, lässt mich taumeln

Hinter mir liegen ausgelaugt die Berge

Aus schwarzen Wolken, hoch aufgetürmt

Ihr Wüten konnt’ meinen Willen nicht brechen

Vor mir erstreckt sich nun verheißungsvoll

Das Land der Hoffnung, mein neues Ich

Von goldgetränkter Melodie harmonieerfüllt!

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Der Tanz der Sehnsucht
Von narrenkoenig21, 18:09



Die Musik verstummt, die Welt verschwimmt

Ich sehe nur noch dich, spüre deine Nähe

Rieche deinen Duft und mir wird schwindelig...

 

Gefühle in mir, zu tief um in Worte zu fassen

Meine Gedanken fliegen davon, auf den Flügeln der Liebe

So vieles bleibt ungesagt, so viel ist nicht länger wichtig...

 

Deine Arme um mich gelegt, lass mich nie wieder los

Du gibst mir Halt, bist das einzige was zählt

Schenkst mir Wärme, schenkst mir Leben...

 

Ich halte dich in meinen Armen, halte dich geborgen

Nimm meine Hand, ich führ dich durch die Nacht

Ich lass dich niemals fallen, halte dich, bin immer für dich da...

 

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Freitag, 17. März 2006
Ich wollte...
Von narrenkoenig21, 23:50

... mich nur mal kurz melden. Der Stand der Dinge: Diese mörderische Laune von gestern ist überwunden, meine Laune ist immer noch sehr gut, ich habe ein sehr schönes Telefongespräch hinter mir und die Musik versüßt mir den Abend.
Ich grübele nicht mehr ganz so viel nach, bzw. ich kann mich in den letzten Tagen ganz gut davon abhalten. Ergo bin ich ganz zufrieden mit mir in letzter Zeit. Natürlich werden auch wieder schwarze Stunden kommen, aber da denke ich dann drüber nach, wenn die Zeit gekommen ist...

Also bis dahin alles Gute an alle!


Der Narrenkönig

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Donnerstag, 16. März 2006
Ende...
Von narrenkoenig21, 20:23

Ich wusste, dass sie bald schon wieder zu Ende sein würde, meine gute Laune. Seit über drei Tagen hatte ich jetzt schon diese für meine Verhältnisse abnormale gute Laune! Es waren diese Tage, in denen man glaubt sein Leben ändern zu können. Es sind diese Momente, da fühlt man sich unantastbar und man glaubt, dass man nun endlich halbwegs imun gegen diese Welt sei.

Doch nun ist die schlechte Laune wieder da, wie ein alter Bekannter, den man eine Zeit lang nicht  gesehen hat. Und nun sind sie wieder, all die bösen Gedanken, die finstere Gedankenwelt in mir! Sind nun wirklich alle guten Vorsätze, all die Versprechen wieder über den Haufen geschmissen worden?
Der finsterste und böseste Gedanke ist noch nicht wiedergekehrt, noch wehre ich mich dagegen, mein Leben als sinnlos abzutun...

Aber die Probleme! Sie haben mich von allen Seiten angefallen und lasteten mit unglaublichem Druck auf meiner Guten Laune!
Mir ging es echt gut! Ich glaubte glücklich werden zu können! Ich dachte, ich könnte wieder lachen! Ich dachte, meine Kraft würde auch anderen helfen können!

Jetzt sitze ich hier, weiß nicht mehr was zu tun ist. Jegliche Motivation der letzten Tage ist wie vom Erdboden verschluckt! Enge Freunde, für die man ersetzbar geworden ist! Enge Freunde, denen man nicht mehr helfen kann! Die Probleme dieser Welt lasten ohne Gnade auf mir. Alle Menschen, alle engen Freunde haben Probleme und ich bin zu schwach und zu hilflos um ihnen zu helfen! Ich könnte schreien, ausrasten, mein Kopf gegen die Wand rammen und es würde doch nichts bringen! Das einzige was ich noch zustande bringen kann sind einige einzelne Tränen, die stumm kapitulieren...

Ausgerechnet meine Mutter bringt das Fass zum Überlaufen, in jedweder Hinsicht! Hauptschuldig an dieser ganzen Misere - genannt mein "Leben" - im allgemeinen und in den letzten Tagen durch unseren Tanz auf dem Pulverfass! Diese Frau kommt nun auch noch mit Verzweiflung und trüben Gedanken an und ICH KANN EINFACH NICHT NOCH MEHR ERTRAGEN!!!

Ich will mich wiedersetzen, wenigstens richtig leiden, doch ich habe das Gefühl auf dem Boden zu liegen, vom Druck dieser Welt auf den kalten, trännennassen Boden gedrückt zu werden!!

Morgen sieht vielleicht alles schon wieder anders aus, aber ich weiß nicht, wie es auf Dauer so weitergehen soll...

Ich verliere Freunde, im Rückblick auf den heutigen - an sich glücklichen - Tag, denke ich wieder, ich verliere den Kontakt zu dieser Welt! Ich habe eine meiner besten Freundinnen verloren und niemand kommt mehr mit Sorgen zu mir! Ich wüsste nicht, ob oder wie ich helfen könnte, aber anderen zu helfen war mein einzigster Lebenssinn und ich verzweifle einfach daran! Ich vereinsame!
Es mag sein, dass ich das alles mal wieder komplett falsch sehe, aber das ist mir im Moment egal!

Ich will einfach nur raus hier, ganz allein irgendwo in grüne Natur, fernab von jedem Menschen!! Ich muss hier raus, raus aus allen Gedanken und weg von all den Sorgen von all den Menschen die mir am Herzen liegen...

Doch stattdessen bin ich im eigenen Gefängnis gefangen, hinter den Gitterstäben in meinem Kopf...

Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll.....



Der Narrenkönig

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Mittwoch, 15. März 2006
Revolution II
Von narrenkoenig21, 14:56


" Jedes Herz ist eine revolutionäre Zelle. "


Ich hab mir heute in der Schule ein paar ziemlich seltsame Gedanken gemacht, muss ich sagen. Auslöser für das Ganze war der Film "Die fetten Jahre sind vorbei", den wir jetzt im Deutschunterricht gucken.
Als ich das erste mal von der Story gehört habe ( "Frustrierte Jugendliche brechen in Nobelvillen ein, klauen aber nichts, sondern stellen nur alles um und lassen alles in chaotischen Zuständen zurück. Sie ermahnen die Reichen mit Botschaften wie "Die fetten Jahre sind vorbei - Die Erziehungsbrechtigten" sich in ihrem Luxus nicht ZU sicher zu fühlen") dachte ich mir schon "Oh Mann, endlich mal 'was kreatives und auch endlich mal ein Film mit Sinn!" Wir haben dann im Unterricht auch angefangen diesen Film zu gucken und ich muss ganz offen sagen, dass ich reichlich begeistert von dem war, was ich da gesehen habe:
Der Film hatte Spannung, extrem viel Tiefgang, regt zum Nachdenken an und ist witzig und auch schauspielrisch astrein rübergebracht worden!

Als ich de Klassenraum verließ, da hab ich mal so umgeschaut und drüber nachgedacht, was ich da eigentlich sehe:
Die Schule, was ist das eigentlich? "Schule" ist doch kaum noch "ein Ort, an dem man etwas lernen kann". So kommt es mir zumindest meistens vor...

Für mich ist die Schule ein Ort, an dem ich höchstens zweierlei lernen muss:
Oberflächlichkeit und Anpassung!
Wenn man einmal offenen Auges durch die Schule geht, man sieht Gewohnheit, man sieht Ignoranz, man sieht stumpfes "nebeneinander herleben". Veränderungen, frischer Wind oder aufrichtigen Willen etwas zu ändern - diese Dinge trifft man nicht an, selbst wenn sich die jungen Menschen mit all den frischen Ideen auf den Füßen stehen!

Ich bin umgeben von Menschen, einige von ihnen mag ich, andere kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Manche sind sehr lustig, andere sind mir sehr gute Freunde. Aber fast niemand von denen tut etwas wirklich wichtiges! Alles geht unter in einer eintönigen Oberflächlichkeit! Alles sind gleich, alle tun dasselbe und alle reden über dasselbe!
Sieht man sich die Typen einmal an, so kann ich's schon voraussehen:
Der da wird Angestellter in irgendeinem Büro, der dort wird Chemiker in einem Großbetrieb und die dort drüben wird mütterliche Hausfrau! Sie alle werden sich anpassen, sie werden ihre ganz normalen Berufe ergreifen und werden ihr ganz normales Leben führen. Man wird nie wieder etwas von ihnen hören...

Aber wer will schon in der Masse untergehen? Wer will denn nicht hervorstechen, "anders" sein? Anders, ganz einfach anders...

Ich selber nehme mich nicht aus:
Mein Leben ist von lauter Gewohnheiten geprägt! Ich tue nichts besonderes, nichts von bedeutung! Und dann wundere ich mich, wenn alles so festgefahren ist und nach immer wieder demselben Schema abläuft! Ich werde davon überzeugt, dass Noten, Freunde, "cool sein" und das Lernen das Wichtigste sind!
Nein! Das sind sie nicht! Das einzige was zählt ist, was wir SIND und was wir TUN! Das und nichts anderes sollte wichtig sein in dieser Welt!! Und was ist mit dieser Welt los? Sie ist so normal, so schrecklich normal, dass es schon fast weh tut!

Und die Menschen? Ja, die Menschen, sie sind alle "angepasst", "von der Gesellschaft akzeptiert" und leben dumpf nebeneinander her, ohne sich um den Andern zu scheren. Ignoranz ist mit unter das größte Problem unserer Zeit:
Die Ignoranz hindert uns daran uns in andere hinein zu versetzen, uns um diese zu kümmern. Wir rennen stumpf an denen vorbei, die wirklich unsere Hilfe benötigen! Wir sehen sie erst gar nicht und stolpern wir einmal über diese Menschen und können ihre Existenz nicht mehr so einfach leugnen, dann beschimpfen wir diese Menschen als "Memmen", "Luschen" und "Looser", die sich "nicht so anstellen" sollten...

Es gibt eine gigantische Zahl armer Menschen und zur gleichen Zeit wächst der Reichtum einiger weniger privilegierter Menschen ins Unermessliche! Die Menschen schuften sich ab, damit einige wenige Menschen die Möglichkeit haben mehr und mehr sinnlosen Reichtum anzuhäufen und in ihrer schier endlosen Arroganz damit herumprotzen!

Die Reichen fühlen sich sicher in ihrem Luxus, unangreifbar und unsterblich in ihrem Überfluss! Und zur gleichen Zeit stirbt bei den Menschen der Wille ab, aufzustehen, weiterzugehen und zu revoltieren! Nein, der Mensch versinkt in seiner angepassten Oberflächlichkeit und die Massenmedien, unsere stumpfe Medienwelt zieht uns immer weiter und weiter und weiter hinab in diesen Teufelskreis!

Dieser Reichtum treibt die breite Masse in die Anpassung, der "normale Mensch" verkriecht sich in seinem "normalen Leben", in seinem Beruf, der alles andere als extravagant ist!

Kaum ein Mensch sticht noch grpßartig hervor, ist etwas besonderes oder hat den Willen Veränderungen nicht nur zu fordern, aber auch wirklich durchzusetzen!! Wir müssten gegen die Lethargie in unseren Leben ankämpfen, aber was ist stattdessen der Fall?
Jeder meckert! Ein jeder meint seine übergroße Klappe aufreißen zu müssen!! Jeder jammert anstatt sich hinzustellen und diese Welt ein Stückchen besser zu machen! Jedermann will eine andere Welt, aber niemand will die Veränderungen, niemand will auf seine Privilegien verzichten!!

Die Menschen haben - im Gegenteil - sogar eine Heidenangst, richtige Panik davor etwas zu verändern, selbst wenn sie mit den allgemeinen Umständen unzufrieden sind!

Ich finde, SO kann diese Welt NICHT weitergehen!!



Der Narrenkönig

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Dienstag, 14. März 2006
Kurzfassung
Von narrenkoenig21, 21:23

Der Tag war an sich 1vielleicht nicht perfekt, aber er war grandios!! Ich hatte fast die ganze Zeit sehr gute Laune - am Stück! Dies ist für mich außergewöhnlich und eine rechte Seltenheit!
Jetzt, wo sich der Tag allmählich dem Ende neigt, da droht die Stimmung umzuschlagen! Doch ich schaffe es sie abzubremsen und nicht wieder in so eine finstere Stimmung abzurutschen...
Ich finde nun nicht mehr die Zeit im Detail über alles zu berichten, aber es sind nun einige Dinge aufgetaucht, über die ich mir im Moment ziemlich intensiv den Kopf zerbreche... Ich hoffe ich finde schnell eine Lösung und muss diese neuen Gedanken nicht mit mir herumschleppen...


Der Narrenkönig

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Montag, 13. März 2006
Leben!
Von narrenkoenig21, 14:20

Was soll ich von diesem Tag halten? Soll ich sagen "Ich habe gute Laune, mir geht es gut!" oder lieber doch das übliche "Der Tag war so deprimierend, ich weiß gar nicht mehr wohin mit mir..." ?

Unbestreitbar und unübersehbar wurde jeder Ansatz von guter Laune in der Schule vernichtet. Dies geschah nicht zuletzt durch die Mathearbeit. Doch es lag auch an einigen anderen DIngen, die mir über den Weg liefen: Als sensibler Mensch kann selbst ein glückliches Pärchen einem den Tag vermiesen. Und wie sollte ich dann erst reagieren, wenn ich das Gefühl habe, von guten Freunden ignoriert und nicht ernst genommen zu werden. Ich werde als "unwissend", als "nicht eingeweiht" oder sonst etwas angesehen zu werden!
Man erzählt mir keine Dinge. Hake ich nach, werden mir sehr allgemeine Antworten gegeben. Niemand will mir etwas erzählen, niemand scheint mir zu trauen. Basieren selbst unsere Bindungen schon auf Oberflächlichkeiten?

Ich bin melancholisch. Ich bin im Moment weder sauer, noch groß deprimiert - aber traurig. Aus diesem Leben will ich nicht, aber wohin sonst, frage ich mich...  Es geht vorwärts, vorwärts, und immer weiter, weiter durch das Leben! Doch wohin führt mich mein Leben, mein Weg? Mir wird allmählich klar, dass ich mein Leben nicht selber führe. Niemand nimmt es in die Hand, selbst ich nicht! Ich lasse alles geschehen und mache mich selber oder die Umstände dafür verantwortlich. Doch wenn ich wüsste, welche Kraft in mir steckt, welche Kraft in meinen Fingern wohnt, wie würde ich diese Kraft ausnutzen, diese Kraft aufbringen und mein Leben mit festem Griff in die Hand nehmen und in eine Richtung führen, in die ich reisen will!

"Es gibt viele Menschen, denen es Freude macht tot zu sein. Aber sie sind gar nicht wirklich tot, sie drücken sich bloß vor dem Leben."

Ich denke, dieser Spruch trifft auf mich besonders gut zu: Die Angst, ja, meine Panik vor dem Leben treibt mich in eine morbide Faszination von Suizid und Tod, vom Vergehen und vom Dahinscheiden!

Ich bin nicht in der Lage den Tag zu beurteilen. Ja, ich saß in der Schule und ja, ich war missgelaunt. Nicht deprimiert, eine Mischung aus traurig-melancholisch und wütend auf all die Menschen und ihr gefundenes Glück!
Zu Hause habe ich einen der faszinierendsten Filme aller Zeiten gesehen und er hat mich schwer ins Grübeln gebracht. Ich glaube, er hilft mir mein eigenes Leben deutlicher, klarer zu sehen!

Ich spüre, dass ich jederzeit in meine schwarze Stimmung abrutschen kann, doch ich erkenne, dass es sehr gefährlich ist! Ich weiß nicht, wohin mein Leben mich führt - wohin ich mein Leben führe...
Vielleicht habe ich nur Angst vor meinem Leben, weil es mir - natürlich - so viel größer vorkommt als ich selber! Doch ich habe wahrscheinlich die Kraft, den Willen und den Mut tief in mir es mit dem großen Leben aufzunehmen und mich über mein eigenes Leben zu erheben und zu sagen:
"Nein, ich werde heute nicht aufgeben. Nein, ich werde heute weiterkämpfen, nicht für die Welt dort draußen, allein für mich! Nein, ich bin kein hoffnungsloser Fall, außer ich deklariere mich selbst als einen solchen! Nein, die Welt hat mich nicht verdient, aber ich habe es verdient in dieser Welt zu leben! Nein, ich bin nicht der kleine Junge, angsterfüllt! Ich bin ein Mensch mit Schwächen und mit Stärken! Und ich werde sie beide lieben, meine Stärken und meine Schwächen!! Ich werde leben!!"

Ein individuelles und freigeistiges Leben, aber trotzdem diese gewisse Faszination von Tod und Verderben - dieser Mittelweg wird mein Lebensziel für's Erste sein, nicht besonders gute Noten, kein Studium, keine materiellen Dinge:

Ich will lernen zu leben!! Ich will lernen mein Leben zu führen!! Ich will lernen mein Leben zu genießen!!



Der Narrenkönig

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Sonntag, 12. März 2006
Revolution
Von narrenkoenig21, 19:30

Die Idee von Revolution, Umsturz, Neubeginn ist mindestens genau so alt wie der Mensch selber. Schon immer hat er nach einer Verbesserung seiner Lebensumstände gestrebt, notfalls auch mit dem Recht des Stärkeren. Dies war keine Barbarei, sondern ist lediglich der Wille der Natur, frei nach dem Lebensmotto "Fressen oder gefressen werden". Diese Bereitschaft unsere volle Kraft und all unsere Stärke in den Dienst einer Sache zu stellen, die so viel größer ist als wir es selber sind, ist uns zu meinem größten Bedauern in den letzten Jahrzehnten abhanden gekommen.
Der feste Vorsatz etwas verändern zu wollen, wird von der verängstigten modernen Gesellschaft fast automatisch als Terrorismus abgestempelt! Wer ist denn heutzutage noch bereit all sein Ansehen, sein Geld und seine friedliche Fassade aufzugeben um offen und ehrlich für das Gute einzustehen?!

Die Menschheit hat so viel verbockt und aus mir unerfindlichen Gründen hat die Menschheit immer wieder eine neue Chance erhalten, wieder und wieder und immer wieder! Es müsste schon ein Wunder geschehen, damit die Menschen einen Moment lang in ihrer Hast inne halten, stehen bleiben und sich dann umwenden, zurück auf einen besseren Weg durchs Leben...
"Wunder? Das klingt so nach Religion!" Nein, was ich hier mit "Wunder" meine ist keine Wundertate Gottes, sondern Gemeinschaft und die Bereitschaft selber Wunder zu wirken - jeden neuen Tag!
Wunder kommen nicht zu uns, nein, man muss sie selbst bewirken!

Was die Welt bräuchte wäre Eintracht, eine einheitliche Stimmung, eine einheitliche Meinung, die all die Menschen auf der Welt aufstehen lässt und die einen jeden sagen lässt:
"Dies ist auch meine Erde und ich lasse nicht zu, dass ihr meinen Besitz so misshandelt!"
Was wäre es für ein Erfolg für das Gute, an das doch jeder Mensch angeblich glaubt (in Wirklichkeit ist es sein eigenes Wesen von vorne bis hinten, das ihn interessiert - das und nichts anderes!), wenn sich all die frustrierten Menschen zu einem Protestmarsch vereinigen würden! Die Luxusmeile in der Innenstadt würde zum Schlachtfeld der Gerechtigkeit mutieren! All die Wut würde als Schlachtruf zum Himmel auffahren und die Säulen der Scheinheiligkeit zum Erbeben bringen!

Der Mensch hat verlernt seine Meinung zu sagen! In Parabeln, in Symbolen und in schönen Wörtern verbirgt er das, was er wirklich denkt, wirklich fühlt und will! Das der Mensch vergessen hat "sich selbst zu sein" ist eine der größten Tragödie seit Anbeginn des Menschen:
Versteckt unter Tausenden und Abertausenden Regeln, Moralvorstellungen und Etiketten erstickt die Wahrheit!
Man sollte alle Vorurteile zusammentragen, an einer Stelle anhäufen, einen riesigen Berg anhäufen - und den Berg anschließend feierlich den Flammen übergehen!
Und ein letztes Mal ertönt unser Schlachtruf als Hymnus einer neuen Zeit, in der es uns besser ergehen wird und all die Vorurteile und Gesetze und Vorschriften nicht länger mehr als Asche und Staub sind...


Dann öffne ich meine Augen. Ich sehe wieder meine alte Welt. Unsere Welt. Die Welt, in der ich an nichts Schuld bin, in der ich alles moralisch rechtfertigen kann, in der ich mein schlechtes Gewissen gewisselos töten kann!
Ich bin wieder daheim, in meiner Welt voller Dekadenz, Lügen und Habgier, meiner Welt voll des Egoismus!!




Der Narrenkönig

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Pushed again
Von narrenkoenig21, 18:15





"
Pushed again "



Whispering voices in my head
sounds like they're calling my name
a heavy hand is shaking my bed
I'm weaking up and I feel the strain

I'm feeling pushed again...

Why should I go where everyone goes?
Why should I do what everyone does?
I don't like it when you get too close
I don't want to be under your thumb

I'm feeling pushed again....

Why can't you just leave me alone?
solitude is a faithful friend
turn the lights off - I'm not home
can't you see
I don't need your help?

You're going too fast when I want to go slow
you make me run when I want to walk
you're sending me down a rocky road
I get confused
when you start to talk

I'm feeling pushed again...

Why can't you just leave me alone?
You're dragging me right to the edge
I've got to go
when you jerk my rope
I don't know
where the good times went

And I'm sick of this pain in my head
and I' scared of being pushed
Pushed again

It's getting more then I can take
It's like a band
tightening around my head
if you keep pushing
something's going to break
it's making me think
I'd be better of dead

Why can't you just leave me alone?
solitude is a faithful friend
I'll sort my life
out on my own
I just want this preasure to end

And I'm sick of this pain in my head
and I' scared of being pushed
Pushed again
And I'm sick of this pain in my head
and I' scared of being pushed
Pushed again


( Die Toten Hosen )

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Hier kommt Alex!
Von narrenkoenig21, 18:13







" Hier kommt Alex! "


In einer Welt, in der man nur noch lebt
Damit man täglich robotten geht
Ist die größte Aufregung, die es noch gibt,
Das allabendliche Fernsehbild

Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk
Wie ein Computer programmiert.
Es gibt keinen, der sich dagegen wehrt,
Nur ein paar Jugendliche sind frustriert.
Wenn am Himmel die Sonne untergeht
Beginnt für die Droogs der Tag
In kleinen Banden sammeln sie sich.
Gehen gemeinsam auf die Jagd.

Hey! Hier kommt Alex!
Vorhang auf!
Für seine Horrorshow!
Hey! Hier kommt Alex!
Vorhang auf für ein kleines bisschen Horrorshow!

Auf dem Kreuzzug gegen die Ordnung
Und die scheinbar heile Welt
Zelebrieren sie die Zerstrung.
Gewalt und Brutaliät.
Erst wenn sie ihre Opfer leiden sehen
Spren sie Befriedigung.
Es gibt nichts mehr was sie jetzt noch hlt
In ihrer gnadenlosen Wut.

Hey! Hier kommt Alex!
Vorhang auf!
Fr seine Horrorshow!
Hey! Hier kommt Alex!
Vorhang auf für ein kleines bisschen Horrorshow!

Zwanzig gegen einen
Bis das Blut zum Vorschein kommt.
Ob mit Stcken oder Steinen
Irgendwann platzt jeder Kopf.
Das nächste Opfer ist schon dran
Wenn du den lieben Gott noch fragst:
Warum hast du nichts getan,
Nichts getan?

Hey! Hier kommt Alex!
Vorhang auf!
Fr seine Horrorshow!
Hey! Hie kommt Alex!
Vorhang auf fr ein kleines bisschen Horrorshow!

Hey! Hey! Hey! Hier kommt Alex!
Vorhang auf fr ein kleines bisschen Horrorshow!



( Die Toten Hosen )

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Im Nebel
Von narrenkoenig21, 11:45

 

" Im Nebel "





Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unenntrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

 

( Hermann Hesse )

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Also schwärmen soll ich nimmer
Von narrenkoenig21, 11:36

" Also, schwärmen soll ich nimmer "



Also, schwärmen soll ich nimmer,
Schwärmen in die späte Nacht.
Wenn das Herz auch liebt wie immer,
Und der Mond noch freundlich lacht.

Denn das Schwert zerstört die Scheide,
Und das Herz verzehrt die Brust,
Und der Ruh` bedürfen beide,
Unsre Lieb` und unsre Lust.

Liebe liebt den Sternenschimmer,
Und zu schnell entflieht die Nacht,
Aber schwärmen werd` ich nimmer,
Wann der Mond am Himmel wacht.


( Lord Byron )



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Videoabend
Von narrenkoenig21, 11:20


Zusammenfassung des Videoabends vom 12. auf den 13. März 2006, in Ermangelung von Lust in Kurzform




Teilnehmer:

Christian (Gastgeber), Samuel und Meiner-Einer



Veranstaltungsort:

Christians Wohnzimmer und Zimmer



Geschlafene Stunden:

0



Beschäftigungen (chronologisch aufgeführt):

- Zeit totschlagen am PC mit lustigen kleinen Spielen
- am PC: Verleihung des Kleinkunstpreises Mainz, übertragen von 3 Sat; Highlight der Veranstaltung: ein Auftritt von Reinald Grebe
- großangelegter Umzug ins gemütliche Wohnzimmer zu unserem Freund, dem Großbild-Fernseher
- zum Einstieg etwas sehr leicht bekömmliches: "Käptn Blaubär", ein unschlagbarer Film!!
- der erste Höhepunkt des Abends: "James Bond - Diamantenfieber", einer der besten JB-Filme, die je gedreht wurden!
- der Niveautiefpunkt: Um halb drei Uhr morgens tauchen wir ab in die schillernde Welt der "Rocky Horror Picture Show"!! Extrem DVDing!!
- zum Abschalten eine Portion von gutem, plattem Humor: "American Pie 2"! Ebenfalls zum Brüllen komisch - insbesondere wenn man stark übermüdet ist...
- im Anschluss Flucht in Christians Zimmer zum Relaxen am heimischen PC



Fazit:

Sehr zu empfehlen, wird wieder gemacht werden, nehme ich an...



Der Narrenkönig

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Samstag, 11. März 2006
Freundschaftstest
Von narrenkoenig21, 14:30

Ich habe mir nun eine recht witzige Seite im Internet zu eigen gemacht:
Auf einer bestimmten Seite kann man sich selbstständig einen kleinen Test zusammenstellen und ihn seinen Freunden schicken um zu sehen, wie gut diese einen auch wirklich kennen!

Ich habe bisher zwei verschiedene Tests erstellt und einige Fragen sind sehr einfach, andere Fragen dürften recht schwer werden, schätze ich...

Die Adresse zu beiden Tests ist:


http://www.friendtest.com/viewquiz.php?account=narrenkoenig21



Dort könnt ihr euch miteinander messen und selbst schauen, wie genau ihr mich kennt. Oder ist es sogar eine Fehleinschätzung, dass ihr glaubt mich zu kennen??

Auf keinen Fall solltet ihr die Tests zu ernst nehmen, sie sagen mit Sicherheit nicht so viel aus wie meine eigene Meinung!



Der Narrenkönig

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Freitag, 10. März 2006
Sarkasmus, Zynismus und Ironie
Von narrenkoenig21, 20:32



>> Die Ironie (
griechisch ειρωνεία - altgriechisch eironeía, heute ironía ausgesprochen - wörtlich die Verstellung) ist eine Äußerung, die oft – aber nicht zwingend – das Gegenteil des Gesagten meint, die mit scheinbarer Ernsthaftigkeit den gegnerischen Standpunkt ins Widersprüchliche zieht. Im Gegensatz zum Humor ist Ironie eher kritisch und nicht um Zustimmung bemüht. Ironie wird oft durch Mimik, Gesten oder Betonung zusätzlich unterstrichen und so als solche kenntlich gemacht. <<

( Quelle: www.wikipedia.de )



Die Ironie ist etwas wunderschönes! Ich selber sehe mich als einen äußerst ironischen Menschen, womit der Großteil meiner Umwelt allerdings häufig nicht zurecht kommt. Mir wird vorgeworfen, man wüsse nicht, wann ich etwas ernst meine und wann nicht. Meine Familie besitzt keinen Humor. Ich frage mich, warum sie dann über ihre eigenen Witze lachen können. Muss wohl ein genetischer Defekt sein, der sie sich nicht so blöd vorkommen lässt...
Auch in der Schule trifft man auf Schritt und Tritt auf humorlose Zeitgenossen, die meinen einen vor Ironie saftenden Satz stoisch mit penetranter Klugscheißerei bekämpfen zu müssen. Eine Person, die Ironie versteht und anerkennt, ja, vielleicht sogar mit selbiger antwortet, ist ein wahrer und leider allzu seltener Schatz...

Ich liebe die Ironie. Sie macht mir das Leben leichter und ich kann die ganze Welt ins Lächerliche ziehen ohne mich für etwas schämen zu müssen. Zudem neige ich zu einem großen Maß an Selbstironie, was oft auch in derben Galgenhumor abrutschen kann. Vielleicht bezwecke ich damit, dass mir mein eigenes Los weniger schwer erscheint - oder das wenigstens eine einzige Person über meine Witze lacht...

Von der Ironie einmal abgesehen drückt sich mein spezielles Verhältnis zu Tod und Leid in einer ausgeprägten Leidenschaft zu Schwarzem Humor aus:



>> Als schwarzer Humor wird Humor bezeichnet, der normalerweise als ernst betrachtete oder makabre Themen wie Verbrechen, Krankheit und Tod in satirischerparadoxer Stilfiguren. Nicht selten ist schwarzer Humor Gegenstand von Kontroversen, bei denen es um die Frage geht, ob man sich über bestimmte Dinge lustig machen darf und wo die Grenzen des guten Geschmacks liegen. Besonders gilt dies für religiöse und sexuelle Themen. oder bewusst verharmlosender Weise behandelt. Oft werden dabei von der Gesellschaft aktuell stark beachtete Themen verwendet. Schwarzer Humor bedient sich häufig

Am schwarzen Humor zeigt sich deutlich die von Freud vertretene Auffassung, dass Witze als Ventil für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich tabuisierten Bereichen genutzt werden. <<

( Quelle: www.wikipedia.de )


Es geht nichts über guten schwarzen Humor - am besten noch britischen - und auch z.T. morbiden Humor. Ja, manchen mag das nun reichlich geschmacklos erscheinen, aber seit wann halte ich mich an konventionelle Kriterien für "guten Geschmack"?!


In deutlich ernstere und weitreichendere Gefilde gelangen wir bei zwei eng verbundenen Begriffen: Sarkasmus und Zynismus. Im Gegensatz zu jenen beiden Begriffen mutet "Ironie" und "Schwarzer Humor" kindlich und alles andere als gefährlich an. Sarkastische Aussagen und zynische Äußerungen dagegen können Menschen tief verletzen, zwar nur verbal, mag der ein oder andere sagen, aber wie fast jeder weiß können verbale Attacken schmerzhafter ausfallen als jede körperliche Demütigung!
Aus diesem Grund muss man seine Grenzen kennen und darf Sarkasmus / Zynismus nur vereinzelt und in passenden Momenten einsetzen, am besten nur bei Personen, die den Sarkasmus / Zynismus auch mit Sicherheit nicht falsch verstehen.




>> Der Zynismus (griechisch
κυνισμός, kynismós - wörtlich die Hundigkeit im Sinne von Bissigkeit, von κύων, kyon - der Hund) bezeichnet eigentlich die Lebensanschauung der antiken Kyniker.

Heute bezeichnet man zum einen die sich durch boshaft verletzende Äußerungen zeigende Haltung eines Menschen (des Zynikers) als Zynismus, andererseits auch eine Haltung, die moralische und menschliche Werte grundsätzlich in Frage stellt und sich darüber lustig macht. Zynismus kann auch ein Zeichen von Resignation sein (Ein Zyniker ist jemand, der Ideale hat, aber ganz genau weiß, dass sie nicht realisierbar sind). Schwarzer Humor ist auch ein wichtiger Teil davon.

Ein Beispiel für Zynismus ist der Spruch „Arbeit macht frei“, den die Nazis über den Toren verschiedener Konzentrationslager angebracht hatten. <<

( Quelle: www.wikipedia.de )

Es stellt sich mir recht schnell die Frage: Bin ich ein Zyniker?
Sehe ich mir die Definition einmal näher an, finde ich durchaus eine Reihe an Übereinstimmungen: Ich neige - bewusst oder unbewusst - dazu gewisse Werte und Ansichten in Frage zu stellen. Dies pflege ich dann häufig durch bissige Kommentare zu tun, die schon leider das ein oder andere Mal verletztend ausgefallen sind. Daraus habe ich gelernt, wie verletzend einfache Worte sein können. Darum würde auf den ersten Augenblick "boshaft" und "verletzend" zutreffen, doch da ich dies niemals absichtlich getan habe, fallen diese Beschreibungen für meine Person weg, denke ich.

Resignation? Ja, ist in meinem Wesen zu einem guten Teil unterhalten, hängt jedoch stark vom Thema des Gespräches ab.


Alles in allem bin ich ein akzeptabler Anfänger-Zyniker, noch Lichtjahre von der Formvollendung entfernt! Doch dem Zynismus haftet stets etwas Negatives an, etwas boshaftes und ich bin mir nicht sicher ob ich diese zweifelhafte Kunst zur Vollendung führen will...




>> Sarkasmus, latinisiertes griechisches Substantiv σαρκασμός, sarkasmós, „die Zerfleischung, der beißende Spott“, von altgriechisch sarkazein, „sich das Maul zerreißen, zerfleischen, verhöhnen“, von σαρξ, sarx, „das [rohe] Fleisch“) ist eine Redefigur, die in der antiken Rhetorik (z. B. Demosthenes, Cicero) Verwendung fand. Sarkasmus bezeichnet beißenden, bitteren und verletzenden Spott und Hohn, oft aber auch eine boshafte, manchmal bittere Art der Ironie und ist dann oft mit schwarzem Humor verbunden. Sarkasmus ist (im Unterschied zum Zynismus) oft eine Reaktion auf eine Verletzung durch andere, auf eigenes Unglück, auf einen Angriff. Es ist dann ein Mittel, sich zu wehren. Zynismus ist dagegen eher ein Mittel, seine Macht bzw. Stärke zu zeigen.

Zynisch ist zum Beispiel, wenn der Schläger sagt: "Hat es dir gefallen? Soll ich noch mal draufhauen?"

Sarkastisch ist, wenn der Geschlagene, anstelle zu weinen, sagt: "Natürlich! Gleich noch mal!!"

Der Sarkasmus ist oft verbunden mit einer Bedeutungsumkehr der Aussage und wird oft durch einen besonderen Tonfall verdeutlicht. In schriftlichen Texten kann es manchmal schwierig sein, Sarkasmus zu erkennen. Emoticons bieten mit dem Ausdruck :-> eine Möglichkeit Sarkasmus in Textmedien auszudrücken.

Obwohl der oben erläuterte Unterschied zwischen den Begriffen "Sarkasmus" und "Zynismus" sehr aussagefähig ist, verzichten viele Sprecher des Deutschen auf ihn. Die Sprecher, die diesen Bedeutungsunterschied nutzen wollen, stehen vor der kommunikativen Situation, dass ein entscheidender Aspekt ihrer Aussage wahrscheinlich missverstanden oder nicht wahrgenommen wird.


Sarkastischer und sardonischer Spott

Sarkastischer Spott (beißender Spott) zielt primär darauf ab, den so Bezeichneten emotional ernsthaft zu verletzen.
Sardonischer Spott (höhnender Spott), zielt primär darauf ab, den so Bezeichneten lächerlich zu machen und ihn dem Spott anderer preiszugeben, ihn jedoch nicht wirklich emotional ernsthaft zu verletzen. Dennoch muss sich derjenige, der sardonischen Spott äußert, darüber im Klaren sein, dass seine Äußerung leicht als sarkastischer Spott missverstanden werden kann. Um sicher zu gehen, sollte also bei sardonisch gemeintem Spott eine hohe Vertrautheit zwischen dem Spötter und dem Verspotteten herrschen.

Da die Intention eines Spottes letztendlich nur der Spötter selbst kennt, ist eine Unterscheidung von außen äußerst schwierig.

Angemerkt sei, dass es auch den Fall des sardonischen Lächelns gibt. Jedoch gilt es hier als ein dämonisches (fratzenhaftes) Lächeln. <<


( Quelle: www.wikipedia.de )


Ich bin zu Hause!! Sarkasmus in Reinform! Mein Leibgericht!
Schwarzer Humor mit bissigster Ironie verbunden - beides zusammen ergibt eine Waffe während einer hitzigen Diskussion, der niemand wiederstehen kann. Ich liebe Sarkasmus in Gesprächen und auch als Form von Humor in sämtlichen Formen!
Eine Reaktion auf Verletzungen durch andere? Jaa, das trifft es haargenau!
Ich kann nicht viel mehr dazu sagen, erlebt mich einmal in Action! Beziehungsweise... lasst es lieber sein!



Der Narrenkönig


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Schweigen
Von narrenkoenig21, 17:08


~ ~ ~ *  ~ ~ ~



Heute ist ein Tag voller Gefühle und mit vielen Gedanken, düsteren und sonnigeren. Und obwohl es so viel zu sagen und so viel zu erklären gäbe, ziehe ich es doch vor an dieser Stelle zu schweigen! Wer mein Schweigen versteht, der kann vielleicht auch mich verstehen.



~ ~ ~ * ~ ~ ~



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Donnerstag, 09. März 2006
Ode An Epiphanie
Von narrenkoenig21, 20:01



" Ode An Epiphanie "

von Samsas Traum







~  ~  ~  *  ~  ~  ~



Mein Grab bleibt wieder leer!
Versuch' es, töte mich heut' Nacht!
Nähe meinen Mund mir zu
Mit rostendem Stacheldraht!
Die Dornen lasten schwer
Auf meinem Haupte, das trotzdem lacht!
Sterben wirst Du!
Ich war's, der Judas darum bat!

Spreche mir die Zunge heraus,
Kratze mir die Augen aus,
Taumle mich zum Abgrund hin,
Schinde meinen Leib!
Fresse mir das Herz heraus,
Koche mich in Essig aus,
Fast ist es vollbracht, heut' Nacht,
Schlagt die Nägel tiefer!

Je mehr ihr auch mein Leben lebt,
Desto besser sollt ihr sterben!
Je mehr ihr euch dem Zorne weiht,
Desto mehr werdet ihr weinen!
Je leiser ihr das Schleichen lernt,
Desto besser könnt ihr morden!
Je mehr ihr Euch verstümmelt,
Desto mehr werdet ihr fühlen!
Je mehr ihr von Euch preisgebt,
Desto mehr könnt ihr verlieren!
JE mehr ihr von mir fressen wollt,
Desto mehr sollt ihr krepieren!

Trinket mein Blut! Fresst meinen Leib!
Geht meinen Weg! Glaubt meine Wahrheit!
Lebt mein Leben!

Schmetterling, so komm' herein, ich will, dass Du mich tötest,
Und meine Wangen, mein Gebein mit Liebeskummer rötest!
Ich hab' den Regen lieb gewonnen, mit Lippen, Armen, Händen:
So saug' mich aus, so atme mich, in Dir will ich verenden!

Schmetterling, so komm' herein, und flieg' mich in die Wonne,
Lass' mich fliegen, denn hinter den Wolken droht die Sonne.
Ich hab' den Regen lieb gewonnen, mit Lippen, Armen, Händen:
Da Geschichten von der Liebe generell nur sehr schlecht enden.




~  ~  ~  *  ~  ~  ~



Ich möchte keinen weiteren Kommentar dazu abgeben.



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Was die Zukunft bringt...
Von narrenkoenig21, 19:30


" Heute sah ich sie weinen und verzweifelt drangen ihre Seufzer vor die Ohren des Flusses... ein Meer aus Tränen.
Es gibt ihn nicht mehr, sie hat ihn verloren; und die Tragik bringt ihr Herz zum Staunen.
Die Hände wringend, für immer weinend:
Sie hört keinen reden, außer den Schmerz ihres Herzens. "


( "Opus Suspiriorum" - Samsas Traum )



Manchmal wird man gezwungen sich über die Zukunft Gedanken zu machen, selbst wenn man ihr auf Schritt und Tritt zu entfliehen versucht. Doch dann kommen Tage, da wird man mit seiner Zukunft konfrontiert, da muss man den Weg, der vor einem liegt, in Augschein nehmen - selbst wenn es schmerzt und selbst wenn es ohne Sinn und Verstand erscheint...

Was meine schulische Laufbahn angeht - ich habe mich vertan. Böse vertan. Und nun habe ich wohl ein Fach in meinem Abiturzeugnis sitzen, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit "mangelhaft" ausfallen wird. "Tja,..." kann man da nur sagen, "Pech gehabt!" Aber mal im Ernst: Was geht mich schon meine Zukunft an? Über zwei Jahre, das ist noch so verdammt lange hin und was kann nicht alles noch passieren!

Mein Leben ist ein Steilhang, an dem nichts mehr Halt finden kann und unwiederruflich in die Tiefe stürzen wird! Nichts kann diesem Schicksal entrinnen, jeder verliert den Halt und Dinge geraten ins Rollen, Gedanken und Bilder in meinem Kopf, die wohl besser weiter geschlummert hätten...

Um mich klar und verständlich auszudrücken:
Mein Schicksal hängt mit dem Glück all der Anderen zusammen und da kaum einer meiner Freunde in letzter Zeit einen Lichtstreif am Horizont sehen kann, versinke auch ich in Trübsal und Depression!
Doch mein Leben zerbricht mehr und mehr, Freunde werden zu flüchtigen Bekannten, Kontakte reißen ab, ich stehe nunmehr alleine auf weiter Flur. Woran liegt das wohl? Nicht allein an mir, das habe ich schon herausgefunden...
Einige meiner besten Freunde - ich habe schon seit Wochen nicht mehr mit ihnen geredet und wenn, dann nur über oberflächliche Themen!

Dort ist niemand mehr, dem ich vertrauen könnte! Dort ist niemand mehr, der sich kümmert, der sich sorgt! Dort ist niemand mehr, der mich begleitet auf meinem Weg! Dort ist niemand mehr, der mir Nähe, mir Wärme gibt! Und die Sehnsucht wächst...

Mein Leben, meine Zukunft erscheint mir grau, kalt und voller Schmerzen! Ich kann schon lange für nichts mehr garantieren...

Es tut mir leid..........



Ich verneige mich vor euch, die ihr noch die Kraft findet weiter zu gehen, die ihr noch weint und nicht schon davon treibt in einem tiefen Meer aus Traurigkeit - so wie


Der Narrenkönig



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Mittwoch, 08. März 2006
Das Lachen
Von narrenkoenig21, 21:24

" Beurteile einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit, denn wie oft habe ich gelacht um nicht weinen zu müssen... "

( Verfasser unbekannt )



Mir ist heute irgendwo im Internet dieser Spruch über den Weg gelaufen - und ist hängen geblieben. "Wie wahr er doch ist!" habe ich mir gedacht. "Ja, das ist mir schon so häufig ähnlich ergangen!"
Wie oft kommt es vor, dass man am liebsten einfach losheulen möchte, einfach um alles rauszulassen und wie oft möchte man einfach alle emotionalen Dämme in die Luft jagen und einfach zusammenbrechen, einfach seine Gefühle voll ausleben! Doch warum tun wir das nicht? Ich meine, alle Gefühle offen zu zeigen und nicht ein falsches, gekünsteltes Lachen vorzuschieben? Ich kann es nicht sagen.
Warum tu ich es nicht? Warum habe ich vor wenigen Tagen erst meinen Tränen nicht einfach ihren freien Lauf gelassen? Mitten im Schulfoyer, umringt von lauter Freunden, Bekannten, Lehrern.
Ich hatte Angst. Ich wollte mir keine Blöße geben, ich wollte nicht verletzlich erscheinen, nicht Anlass für schiefe Blicke sein, mir nicht unnötige, bohrende Fragen aufhalsen! Es ging die anderen ganz einfach nichts an!
Was habe ich stattdessen getan?
Genau! Einmal tief schlucken und sämtliche Emotionen, Tränen, Hilfeschreie als einheitlichen Kloß runterwürgen! Okay, dieser Kloß lag mir dann schwer im Magen und hat im Endeffekt dieselben nervenden Fragen nach sich gezogen... Aber was soll's...


Mit der Zeit kam bei mir die Frage auf:
Wenn das jeder so macht, ein Lächeln vorschieben, jedes mal wenn ihn etwas wirklich tief bewegt, wie könnte ich dann auch nur ein Lächeln meines Gegenüber genießen, ohne es umgehend in Frage zu stellen?

Ich sitze vor einem guten Freund und er lacht mich an. Wie kann mich mit ihm freuen, wenn in meinem Hinterkopf sich bereits die Frage formuliert: "Ist dieses Lachen tatsächlich echt? Kann ich ihm glauben? Vielleicht geht es ihm auch ganz schlecht und ich, ich schlechter Freund, erkenne es nicht!!"

Mir sind folgende Zeilen aus einem sehr schönen und zugleich sehr traurigen Lied eingefallen:



" Er lächelt immerfort
und aufhören kann er nicht,
mit rot-weißer Farb´
untrennbar im Gesicht.

Die grüne Pluderhose,
rote Haare, bunter Hut,
gehör´n zu der Fassade,
zu der Mauer die er zieht.
Stein um Stein um sich herum
kein Blick sie je durchdringt.
Wer will schon wissen ob ein Clown
auch nach der Show noch singt?

Der Blick in den Spiegel,
nichts von dem was wir doch sahen.
Eine einsame Träne
zieht durch die Schminke ihre Bahn.
Verwischt das ewige Lächeln,
offenbart die Wirklichkeit,
doch ist niemand zugegen
der ihm hilft, sie mit ihm teilt. "


( "Der Clown" - Schandmaul )



Der Clown dient uns als Symbol für eine Maskerade, ein immerwährendes Lächeln, das wir den versammelten Menschen präsentieren. Mit diesem Fassaden-Lächeln geben wir den Leuten genau das, was sie auch sehen wollen! Wer will schon einen zu Tode tief betrübten Clown sehen, dem stumme Tränen über das Gesicht laufen? Warum will das niemand sehen? Weil jeder diesen Clown bereits kennt und ihn nicht weiter sehen will, denn er steckt in uns allen!

Dieser Clown, der Mensch, der eine Mauer um sich herum aufbaut und uns lediglich ein künstliches Lächeln präsentiert - wer kennt ihn nicht? Wer hat nicht schon mal gespielt, den Clown? Wer hat nicht schon mal diese Mauer aus Worten um sich herum aufgebaut, nur um sich selbst zu schützen?

Doch wie kann man - können wir - diese Mauer bei uns und auch bei allen anderen durchbrechen?

Die Antwort auf letzteres ist recht schnell gegeben und sehr allgemein gefasst:
Ehrlichkeit.
Kaum zu glauben, was man mit aufrichtiger Sorge alles erreichen kann! Kaum zu glauben, wie glücklich man die Menschen machen kann, wenn man sich ernsthaft nach deren Wohlbefinden erkundigt! Kaum zu glauben, wie ein ehrlich gemeintes Lächeln die Welt unseres Gegenüber erhellen kann!
Probiert es selber aus! Gleich morgen! Oder noch besser: Sucht euch den nächstbesten Menschen, setzt euch neben ihn und lächelt ihn an! Das Ergebnis ist verblüffend, glaubt mir...

Doch wie steht es mit uns selbst? Wir können nicht darauf warten, dass andere Menschen kommen werden und diese Mauer komplett abtragen werden! Dies wird nämlich nie geschehen! Wenn wir selber diese Mauer nicht aus voller Überzeugung loswerden wollen, dann kann sie auch keine Macht der Erde aus unseren Köpfen entfernen!
Ich weiß, es ist schwer sich zu öffnen und man geht immer ein egwisses Risiko ein, aber es lohnt sich und kaum ein Mensch wird es nicht ernst nehmen, wenn man sich offen und ehrlich mit einem Problem an ihn wendet. Er wird instinktiv spüren, dass jemand dabei ist diese Mauer abzutragen. Und er wird euch zur Hand gehen, von sich aus deine Mauer durchbrechen und schon bald könnt ihr euch über den Resten dieser Mauer die Hände reichen!!

Ich hoffe ich konnte ein wenig dazu beitragen, dass auch ihr Mauer in euren Köpfen erkennt und morgen schon beginnt sie Stück für Stück abzutragen...



Ich verneige mich vor euch.

Der Narrenkönig





Stimmung zu Beginn:
nachdenklich und auch ein wenig angesäuert


Stimmung gegen Ende:
ausgelaugt und ohne größere Emotionen


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Mae govannen !
Von narrenkoenig21, 20:10

Seid gegrüßt in meinem bescheiden Atelier!


Ich selber bezeichne mich gerne im Stillen als Lebenskünstler! Sein Leben zu meistern und als Kapitän seines eigenen Schiffes all die Widrigkeiten und Probleme des Lebens zu umschiffen, dies erfordert eine Menge Geduld und auch eine gehörige Portion Kreativität! Diese unsere Welt macht es uns nun allerdings auch alles andere als leicht und darum ist es beinahe schon eine Kunst, die Klippen des Lebens zu meistern! Doch ohne gute Ideen und manchmal auch einer Prise Schwarzen Humors sind wir wohl kaum in der Lage weiterzumachen...

Ich weiß noch nicht genau, was ich mit dieser Seite im Endeffekt beabsichtige, aber sie wird mir als Auffangbecken von Gedankengut, Gedankengängen und Erlebnissen sein, über die man herrvorragend philosophieren kann! Es wird nicht ausbleiben, dass ein Großteil persönlicher Meinungen und Gefühle mitmischen. Auch wenn das nicht beabsichtigt ist, so lässt es sich nun mal nicht vermeiden. Basta!

Ich bin ein gefühlsbetonter Mensch, der ständig in Grübeleien versinkt, aber doch immer um eine distanzierte Reflektion bemüht ist! Meine Entscheidungen versuche ich primär frei aus dem Bauch heraus zu treffen und das wird man wahrscheinlich auch an den folgenden - hoffentlich noch zahlreichen - Einträgen erkennen.
Doch ich weiß nicht, was mich erwartet! Ich werde mich einfach treiben lassen, denn wie sagt Harry Owens?


" Bäume reden selten über Wälder
Und Flammen kennen kein Feuer
Und die Phantasie weiß nur über das Unmögliche "


Was ich damit sagen will ist folgendes:
Ich kann jetzt noch nicht sagen, was alles geschehen wird. Aber um selbst unmögliche Dinge wahr werden zu lassen brauche ich laut Owens Spruch nichts weiter als die Phantasie!
Mit Phantasie und einer Portion Fleiß wird sich diese Seite hoffentlich zu dem entwickeln, was sie werden soll:

Das bescheidene Atelier eines Lebensnstlers !



Bis dahin verabschiede ich mich, sage "Sui Lad!" und verneige mich vor euch!

Der Narrenkönig


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