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Mittwoch, 29. März 2006
Gedankenschritte...
Ich weiß, dass es oftmals üblich ist in seinen Blogs über Schule zu reden, da Schule natürlich auch irgendwo ein wichtiger Teil im Leben eines Schülers ist. Ich habe nie damit angefangen und werde es auch niemals tun, ganz einfach aus dem Grund, dass es mir nicht wichtig ist und ich meine schulischen Leistungen nicht in den Vordergrund drängen möchte, besonders auch deshalb, weil diese Leistungen nicht selten weniger berauschend ausfallen... Der Narrenkönig
Samstag, 25. März 2006
Planung...
Es sind eine Menge Dinge passiert in den letzten Tagen und da ich gerade eh irgendwie so zwischen allem festhänge, fasse ich alles einfach kurz zusammen: Der Narrenkönig
Montag, 20. März 2006
Der Sinn des Lebens
Mein Blick schweift fort und fort Durchbricht Wolkendecke und Regenschleier Folgt jener Sehnsuchts-Melodie nach Hörst du der Engel Chor-Gesang? Rufend, lockend, zieht mich fort Verheißt das Ende und den Neubeginn Schmeckst du den Blütenstaub? Auf der Zunge prickelnd weckt er Erinnerungen und Gedanken, von einst, von früher Riechst du die Hoffnung? In der Luft hängt sie wie Nebeldunst Verschleiert mir die Sicht, meinen Lebenspfad Spürst du die Liebe? Zärtlich fahre ich über deine blasse Haut Fühle dich erbeben unter meiner Liebe...
Das Morgengold
Ein neuer Morgen, ein kalter Morgen Stehe einsam da, fange das erste Gold Die frischen Sonnenstrahlen des Morgens Das jungfräuliche Licht auf meiner Zunge Wie bittersüßer Nektar kitzelt er die Sinne Reizt mein Lachen, lässt mich taumeln Hinter mir liegen ausgelaugt die Berge Aus schwarzen Wolken, hoch aufgetürmt Ihr Wüten konnt’ meinen Willen nicht brechen Vor mir erstreckt sich nun verheißungsvoll Das Land der Hoffnung, mein neues Ich Von goldgetränkter Melodie harmonieerfüllt!
Der Tanz der Sehnsucht
Die Musik verstummt, die Welt verschwimmt Ich sehe nur noch dich, spüre deine Nähe Rieche deinen Duft und mir wird schwindelig... Gefühle in mir, zu tief um in Worte zu fassen Meine Gedanken fliegen davon, auf den Flügeln der Liebe So vieles bleibt ungesagt, so viel ist nicht länger wichtig... Deine Arme um mich gelegt, lass mich nie wieder los Du gibst mir Halt, bist das einzige was zählt Schenkst mir Wärme, schenkst mir Leben... Ich halte dich in meinen Armen, halte dich geborgen Nimm meine Hand, ich führ dich durch die Nacht Ich lass dich niemals fallen, halte dich, bin immer für dich da...
Freitag, 17. März 2006
Ich wollte...
... mich nur mal kurz melden. Der Stand der Dinge: Diese mörderische Laune von gestern ist überwunden, meine Laune ist immer noch sehr gut, ich habe ein sehr schönes Telefongespräch hinter mir und die Musik versüßt mir den Abend. Der Narrenkönig
Donnerstag, 16. März 2006
Ende...
Ich wusste, dass sie bald schon wieder zu Ende sein würde, meine gute Laune. Seit über drei Tagen hatte ich jetzt schon diese für meine Verhältnisse abnormale gute Laune! Es waren diese Tage, in denen man glaubt sein Leben ändern zu können. Es sind diese Momente, da fühlt man sich unantastbar und man glaubt, dass man nun endlich halbwegs imun gegen diese Welt sei. Der Narrenkönig
Mittwoch, 15. März 2006
Revolution II
Der Narrenkönig
Dienstag, 14. März 2006
Kurzfassung
Der Tag war an sich 1vielleicht nicht perfekt, aber er war grandios!! Ich hatte fast die ganze Zeit sehr gute Laune - am Stück! Dies ist für mich außergewöhnlich und eine rechte Seltenheit! Der Narrenkönig
Montag, 13. März 2006
Leben!
Was soll ich von diesem Tag halten? Soll ich sagen "Ich habe gute Laune, mir geht es gut!" oder lieber doch das übliche "Der Tag war so deprimierend, ich weiß gar nicht mehr wohin mit mir..." ? "Es gibt viele Menschen, denen es Freude macht tot zu sein. Aber sie sind gar nicht wirklich tot, sie drücken sich bloß vor dem Leben."
Ich denke, dieser Spruch trifft auf mich besonders gut zu: Die Angst, ja, meine Panik vor dem Leben treibt mich in eine morbide Faszination von Suizid und Tod, vom Vergehen und vom Dahinscheiden! Ich bin nicht in der Lage den Tag zu beurteilen. Ja, ich saß in der Schule und ja, ich war missgelaunt. Nicht deprimiert, eine Mischung aus traurig-melancholisch und wütend auf all die Menschen und ihr gefundenes Glück! Zu Hause habe ich einen der faszinierendsten Filme aller Zeiten gesehen und er hat mich schwer ins Grübeln gebracht. Ich glaube, er hilft mir mein eigenes Leben deutlicher, klarer zu sehen! Ich spüre, dass ich jederzeit in meine schwarze Stimmung abrutschen kann, doch ich erkenne, dass es sehr gefährlich ist! Ich weiß nicht, wohin mein Leben mich führt - wohin ich mein Leben führe... Vielleicht habe ich nur Angst vor meinem Leben, weil es mir - natürlich - so viel größer vorkommt als ich selber! Doch ich habe wahrscheinlich die Kraft, den Willen und den Mut tief in mir es mit dem großen Leben aufzunehmen und mich über mein eigenes Leben zu erheben und zu sagen: "Nein, ich werde heute nicht aufgeben. Nein, ich werde heute weiterkämpfen, nicht für die Welt dort draußen, allein für mich! Nein, ich bin kein hoffnungsloser Fall, außer ich deklariere mich selbst als einen solchen! Nein, die Welt hat mich nicht verdient, aber ich habe es verdient in dieser Welt zu leben! Nein, ich bin nicht der kleine Junge, angsterfüllt! Ich bin ein Mensch mit Schwächen und mit Stärken! Und ich werde sie beide lieben, meine Stärken und meine Schwächen!! Ich werde leben!!" Ein individuelles und freigeistiges Leben, aber trotzdem diese gewisse Faszination von Tod und Verderben - dieser Mittelweg wird mein Lebensziel für's Erste sein, nicht besonders gute Noten, kein Studium, keine materiellen Dinge: Ich will lernen zu leben!! Ich will lernen mein Leben zu führen!! Ich will lernen mein Leben zu genießen!!
Der Narrenkönig
Sonntag, 12. März 2006
Revolution
Die Idee von Revolution, Umsturz, Neubeginn ist mindestens genau so alt wie der Mensch selber. Schon immer hat er nach einer Verbesserung seiner Lebensumstände gestrebt, notfalls auch mit dem Recht des Stärkeren. Dies war keine Barbarei, sondern ist lediglich der Wille der Natur, frei nach dem Lebensmotto "Fressen oder gefressen werden". Diese Bereitschaft unsere volle Kraft und all unsere Stärke in den Dienst einer Sache zu stellen, die so viel größer ist als wir es selber sind, ist uns zu meinem größten Bedauern in den letzten Jahrzehnten abhanden gekommen. Der Narrenkönig
Pushed again
![]() " Pushed again " Whispering voices in my head sounds like they're calling my name a heavy hand is shaking my bed I'm weaking up and I feel the strain I'm feeling pushed again... Why should I go where everyone goes? Why should I do what everyone does? I don't like it when you get too close I don't want to be under your thumb I'm feeling pushed again.... Why can't you just leave me alone? solitude is a faithful friend turn the lights off - I'm not home can't you see I don't need your help? You're going too fast when I want to go slow you make me run when I want to walk you're sending me down a rocky road I get confused when you start to talk I'm feeling pushed again... Why can't you just leave me alone? You're dragging me right to the edge I've got to go when you jerk my rope I don't know where the good times went And I'm sick of this pain in my head and I' scared of being pushed Pushed again It's getting more then I can take It's like a band tightening around my head if you keep pushing something's going to break it's making me think I'd be better of dead Why can't you just leave me alone? solitude is a faithful friend I'll sort my life out on my own I just want this preasure to end And I'm sick of this pain in my head and I' scared of being pushed Pushed again And I'm sick of this pain in my head and I' scared of being pushed Pushed again ( Die Toten Hosen )
Hier kommt Alex!
![]() " Hier kommt Alex! " In einer Welt, in der man nur noch lebt Damit man täglich robotten geht Ist die größte Aufregung, die es noch gibt, Das allabendliche Fernsehbild Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk Wie ein Computer programmiert. Es gibt keinen, der sich dagegen wehrt, Nur ein paar Jugendliche sind frustriert. Wenn am Himmel die Sonne untergeht Beginnt für die Droogs der Tag In kleinen Banden sammeln sie sich. Gehen gemeinsam auf die Jagd. Hey! Hier kommt Alex! Vorhang auf! Für seine Horrorshow! Hey! Hier kommt Alex! Vorhang auf für ein kleines bisschen Horrorshow! Auf dem Kreuzzug gegen die Ordnung Und die scheinbar heile Welt Zelebrieren sie die Zerstrung. Gewalt und Brutaliät. Erst wenn sie ihre Opfer leiden sehen Spren sie Befriedigung. Es gibt nichts mehr was sie jetzt noch hlt In ihrer gnadenlosen Wut. Hey! Hier kommt Alex! Vorhang auf! Fr seine Horrorshow! Hey! Hier kommt Alex! Vorhang auf für ein kleines bisschen Horrorshow! Zwanzig gegen einen Bis das Blut zum Vorschein kommt. Ob mit Stcken oder Steinen Irgendwann platzt jeder Kopf. Das nächste Opfer ist schon dran Wenn du den lieben Gott noch fragst: Warum hast du nichts getan, Nichts getan? Hey! Hier kommt Alex! Vorhang auf! Fr seine Horrorshow! Hey! Hie kommt Alex! Vorhang auf fr ein kleines bisschen Horrorshow! Hey! Hey! Hey! Hier kommt Alex! Vorhang auf fr ein kleines bisschen Horrorshow! ( Die Toten Hosen )
Im Nebel
" Im Nebel "
![]() Seltsam, im Nebel zu wandern! Voll von Freunden war mir die Welt, Wahrlich, keiner ist weise, Seltsam, im Nebel zu wandern!
( Hermann Hesse )
Also schwärmen soll ich nimmer
" Also, schwärmen soll ich nimmer "
Also, schwärmen soll ich nimmer, Schwärmen in die späte Nacht. Wenn das Herz auch liebt wie immer, Und der Mond noch freundlich lacht. Denn das Schwert zerstört die Scheide, Und das Herz verzehrt die Brust, Und der Ruh` bedürfen beide, Unsre Lieb` und unsre Lust. Liebe liebt den Sternenschimmer, Und zu schnell entflieht die Nacht, Aber schwärmen werd` ich nimmer, Wann der Mond am Himmel wacht. ( Lord Byron )
Videoabend
Der Narrenkönig
Samstag, 11. März 2006
Freundschaftstest
Ich habe mir nun eine recht witzige Seite im Internet zu eigen gemacht: Der Narrenkönig
Freitag, 10. März 2006
Sarkasmus, Zynismus und Ironie
>> Als schwarzer Humor wird Humor bezeichnet, der normalerweise als ernst betrachtete oder makabre Themen wie Verbrechen, Krankheit und Tod in satirischerparadoxer Stilfiguren. Nicht selten ist schwarzer Humor Gegenstand von Kontroversen, bei denen es um die Frage geht, ob man sich über bestimmte Dinge lustig machen darf und wo die Grenzen des guten Geschmacks liegen. Besonders gilt dies für religiöse und sexuelle Themen. oder bewusst verharmlosender Weise behandelt. Oft werden dabei von der Gesellschaft aktuell stark beachtete Themen verwendet. Schwarzer Humor bedient sich häufig Am schwarzen Humor zeigt sich deutlich die von Freud vertretene Auffassung, dass Witze als Ventil für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich tabuisierten Bereichen genutzt werden. << Es geht nichts über guten schwarzen Humor - am besten noch britischen - und auch z.T. morbiden Humor. Ja, manchen mag das nun reichlich geschmacklos erscheinen, aber seit wann halte ich mich an konventionelle Kriterien für "guten Geschmack"?! In deutlich ernstere und weitreichendere Gefilde gelangen wir bei zwei eng verbundenen Begriffen: Sarkasmus und Zynismus. Im Gegensatz zu jenen beiden Begriffen mutet "Ironie" und "Schwarzer Humor" kindlich und alles andere als gefährlich an. Sarkastische Aussagen und zynische Äußerungen dagegen können Menschen tief verletzen, zwar nur verbal, mag der ein oder andere sagen, aber wie fast jeder weiß können verbale Attacken schmerzhafter ausfallen als jede körperliche Demütigung! Aus diesem Grund muss man seine Grenzen kennen und darf Sarkasmus / Zynismus nur vereinzelt und in passenden Momenten einsetzen, am besten nur bei Personen, die den Sarkasmus / Zynismus auch mit Sicherheit nicht falsch verstehen.
Heute bezeichnet man zum einen die sich durch boshaft verletzende Äußerungen zeigende Haltung eines Menschen (des Zynikers) als Zynismus, andererseits auch eine Haltung, die moralische und menschliche Werte grundsätzlich in Frage stellt und sich darüber lustig macht. Zynismus kann auch ein Zeichen von Resignation sein (Ein Zyniker ist jemand, der Ideale hat, aber ganz genau weiß, dass sie nicht realisierbar sind). Schwarzer Humor ist auch ein wichtiger Teil davon. Ein Beispiel für Zynismus ist der Spruch „Arbeit macht frei“, den die Nazis über den Toren verschiedener Konzentrationslager angebracht hatten. << Es stellt sich mir recht schnell die Frage: Bin ich ein Zyniker? Resignation? Ja, ist in meinem Wesen zu einem guten Teil unterhalten, hängt jedoch stark vom Thema des Gespräches ab. Alles in allem bin ich ein akzeptabler Anfänger-Zyniker, noch Lichtjahre von der Formvollendung entfernt! Doch dem Zynismus haftet stets etwas Negatives an, etwas boshaftes und ich bin mir nicht sicher ob ich diese zweifelhafte Kunst zur Vollendung führen will... >> Sarkasmus, latinisiertes griechisches Substantiv σαρκασμός, sarkasmós, „die Zerfleischung, der beißende Spott“, von altgriechisch sarkazein, „sich das Maul zerreißen, zerfleischen, verhöhnen“, von σαρξ, sarx, „das [rohe] Fleisch“) ist eine Redefigur, die in der antiken Rhetorik (z. B. Demosthenes, Cicero) Verwendung fand. Sarkasmus bezeichnet beißenden, bitteren und verletzenden Spott und Hohn, oft aber auch eine boshafte, manchmal bittere Art der Ironie und ist dann oft mit schwarzem Humor verbunden. Sarkasmus ist (im Unterschied zum Zynismus) oft eine Reaktion auf eine Verletzung durch andere, auf eigenes Unglück, auf einen Angriff. Es ist dann ein Mittel, sich zu wehren. Zynismus ist dagegen eher ein Mittel, seine Macht bzw. Stärke zu zeigen. Zynisch ist zum Beispiel, wenn der Schläger sagt: "Hat es dir gefallen? Soll ich noch mal draufhauen?" Sarkastisch ist, wenn der Geschlagene, anstelle zu weinen, sagt: "Natürlich! Gleich noch mal!!" Der Sarkasmus ist oft verbunden mit einer Bedeutungsumkehr der Aussage und wird oft durch einen besonderen Tonfall verdeutlicht. In schriftlichen Texten kann es manchmal schwierig sein, Sarkasmus zu erkennen. Emoticons bieten mit dem Ausdruck :-> eine Möglichkeit Sarkasmus in Textmedien auszudrücken. Obwohl der oben erläuterte Unterschied zwischen den Begriffen "Sarkasmus" und "Zynismus" sehr aussagefähig ist, verzichten viele Sprecher des Deutschen auf ihn. Die Sprecher, die diesen Bedeutungsunterschied nutzen wollen, stehen vor der kommunikativen Situation, dass ein entscheidender Aspekt ihrer Aussage wahrscheinlich missverstanden oder nicht wahrgenommen wird. Sarkastischer und sardonischer SpottSarkastischer Spott (beißender Spott) zielt primär darauf ab, den so Bezeichneten emotional ernsthaft zu verletzen. Da die Intention eines Spottes letztendlich nur der Spötter selbst kennt, ist eine Unterscheidung von außen äußerst schwierig. Angemerkt sei, dass es auch den Fall des sardonischen Lächelns gibt. Jedoch gilt es hier als ein dämonisches (fratzenhaftes) Lächeln. << ( Quelle: www.wikipedia.de ) Ich bin zu Hause!! Sarkasmus in Reinform! Mein Leibgericht! Schwarzer Humor mit bissigster Ironie verbunden - beides zusammen ergibt eine Waffe während einer hitzigen Diskussion, der niemand wiederstehen kann. Ich liebe Sarkasmus in Gesprächen und auch als Form von Humor in sämtlichen Formen! Eine Reaktion auf Verletzungen durch andere? Jaa, das trifft es haargenau! Ich kann nicht viel mehr dazu sagen, erlebt mich einmal in Action! Beziehungsweise... lasst es lieber sein! Der Narrenkönig
Schweigen
~ ~ ~ * ~ ~ ~ Heute ist ein Tag voller Gefühle und mit vielen Gedanken, düsteren und sonnigeren. Und obwohl es so viel zu sagen und so viel zu erklären gäbe, ziehe ich es doch vor an dieser Stelle zu schweigen! Wer mein Schweigen versteht, der kann vielleicht auch mich verstehen. ~ ~ ~ * ~ ~ ~
Der Narrenkönig
Donnerstag, 09. März 2006
Ode An Epiphanie
" Ode An Epiphanie "von Samsas Traum![]() ~ ~ ~ * ~ ~ ~ Mein Grab bleibt wieder leer! Versuch' es, töte mich heut' Nacht! Nähe meinen Mund mir zu Mit rostendem Stacheldraht! Die Dornen lasten schwer Auf meinem Haupte, das trotzdem lacht! Sterben wirst Du! Ich war's, der Judas darum bat! Spreche mir die Zunge heraus, Kratze mir die Augen aus, Taumle mich zum Abgrund hin, Schinde meinen Leib! Fresse mir das Herz heraus, Koche mich in Essig aus, Fast ist es vollbracht, heut' Nacht, Schlagt die Nägel tiefer! Je mehr ihr auch mein Leben lebt, Desto besser sollt ihr sterben! Je mehr ihr euch dem Zorne weiht, Desto mehr werdet ihr weinen! Je leiser ihr das Schleichen lernt, Desto besser könnt ihr morden! Je mehr ihr Euch verstümmelt, Desto mehr werdet ihr fühlen! Je mehr ihr von Euch preisgebt, Desto mehr könnt ihr verlieren! JE mehr ihr von mir fressen wollt, Desto mehr sollt ihr krepieren! Trinket mein Blut! Fresst meinen Leib! Geht meinen Weg! Glaubt meine Wahrheit! Lebt mein Leben! Schmetterling, so komm' herein, ich will, dass Du mich tötest, Und meine Wangen, mein Gebein mit Liebeskummer rötest! Ich hab' den Regen lieb gewonnen, mit Lippen, Armen, Händen: So saug' mich aus, so atme mich, in Dir will ich verenden! Schmetterling, so komm' herein, und flieg' mich in die Wonne, Lass' mich fliegen, denn hinter den Wolken droht die Sonne. Ich hab' den Regen lieb gewonnen, mit Lippen, Armen, Händen: Da Geschichten von der Liebe generell nur sehr schlecht enden. ~ ~ ~ * ~ ~ ~ Ich möchte keinen weiteren Kommentar dazu abgeben.
Der Narrenkönig
Was die Zukunft bringt...
" Heute sah ich sie weinen und verzweifelt drangen ihre Seufzer vor die Ohren des Flusses... ein Meer aus Tränen.
Es gibt ihn nicht mehr, sie hat ihn verloren; und die Tragik bringt ihr Herz zum Staunen. Die Hände wringend, für immer weinend: Sie hört keinen reden, außer den Schmerz ihres Herzens. " ( "Opus Suspiriorum" - Samsas Traum ) Manchmal wird man gezwungen sich über die Zukunft Gedanken zu machen, selbst wenn man ihr auf Schritt und Tritt zu entfliehen versucht. Doch dann kommen Tage, da wird man mit seiner Zukunft konfrontiert, da muss man den Weg, der vor einem liegt, in Augschein nehmen - selbst wenn es schmerzt und selbst wenn es ohne Sinn und Verstand erscheint... Was meine schulische Laufbahn angeht - ich habe mich vertan. Böse vertan. Und nun habe ich wohl ein Fach in meinem Abiturzeugnis sitzen, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit "mangelhaft" ausfallen wird. "Tja,..." kann man da nur sagen, "Pech gehabt!" Aber mal im Ernst: Was geht mich schon meine Zukunft an? Über zwei Jahre, das ist noch so verdammt lange hin und was kann nicht alles noch passieren! Mein Leben ist ein Steilhang, an dem nichts mehr Halt finden kann und unwiederruflich in die Tiefe stürzen wird! Nichts kann diesem Schicksal entrinnen, jeder verliert den Halt und Dinge geraten ins Rollen, Gedanken und Bilder in meinem Kopf, die wohl besser weiter geschlummert hätten... Um mich klar und verständlich auszudrücken: Mein Schicksal hängt mit dem Glück all der Anderen zusammen und da kaum einer meiner Freunde in letzter Zeit einen Lichtstreif am Horizont sehen kann, versinke auch ich in Trübsal und Depression! Doch mein Leben zerbricht mehr und mehr, Freunde werden zu flüchtigen Bekannten, Kontakte reißen ab, ich stehe nunmehr alleine auf weiter Flur. Woran liegt das wohl? Nicht allein an mir, das habe ich schon herausgefunden... Einige meiner besten Freunde - ich habe schon seit Wochen nicht mehr mit ihnen geredet und wenn, dann nur über oberflächliche Themen! Dort ist niemand mehr, dem ich vertrauen könnte! Dort ist niemand mehr, der sich kümmert, der sich sorgt! Dort ist niemand mehr, der mich begleitet auf meinem Weg! Dort ist niemand mehr, der mir Nähe, mir Wärme gibt! Und die Sehnsucht wächst... Mein Leben, meine Zukunft erscheint mir grau, kalt und voller Schmerzen! Ich kann schon lange für nichts mehr garantieren... Es tut mir leid.......... Ich verneige mich vor euch, die ihr noch die Kraft findet weiter zu gehen, die ihr noch weint und nicht schon davon treibt in einem tiefen Meer aus Traurigkeit - so wie Der Narrenkönig
Mittwoch, 08. März 2006
Das Lachen
" Beurteile einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit, denn wie oft habe ich gelacht um nicht weinen zu müssen... "
( Verfasser unbekannt ) Mir ist heute irgendwo im Internet dieser Spruch über den Weg gelaufen - und ist hängen geblieben. "Wie wahr er doch ist!" habe ich mir gedacht. "Ja, das ist mir schon so häufig ähnlich ergangen!" Wie oft kommt es vor, dass man am liebsten einfach losheulen möchte, einfach um alles rauszulassen und wie oft möchte man einfach alle emotionalen Dämme in die Luft jagen und einfach zusammenbrechen, einfach seine Gefühle voll ausleben! Doch warum tun wir das nicht? Ich meine, alle Gefühle offen zu zeigen und nicht ein falsches, gekünsteltes Lachen vorzuschieben? Ich kann es nicht sagen. Warum tu ich es nicht? Warum habe ich vor wenigen Tagen erst meinen Tränen nicht einfach ihren freien Lauf gelassen? Mitten im Schulfoyer, umringt von lauter Freunden, Bekannten, Lehrern. Ich hatte Angst. Ich wollte mir keine Blöße geben, ich wollte nicht verletzlich erscheinen, nicht Anlass für schiefe Blicke sein, mir nicht unnötige, bohrende Fragen aufhalsen! Es ging die anderen ganz einfach nichts an! Was habe ich stattdessen getan? Genau! Einmal tief schlucken und sämtliche Emotionen, Tränen, Hilfeschreie als einheitlichen Kloß runterwürgen! Okay, dieser Kloß lag mir dann schwer im Magen und hat im Endeffekt dieselben nervenden Fragen nach sich gezogen... Aber was soll's... Mit der Zeit kam bei mir die Frage auf: Wenn das jeder so macht, ein Lächeln vorschieben, jedes mal wenn ihn etwas wirklich tief bewegt, wie könnte ich dann auch nur ein Lächeln meines Gegenüber genießen, ohne es umgehend in Frage zu stellen? Ich sitze vor einem guten Freund und er lacht mich an. Wie kann mich mit ihm freuen, wenn in meinem Hinterkopf sich bereits die Frage formuliert: "Ist dieses Lachen tatsächlich echt? Kann ich ihm glauben? Vielleicht geht es ihm auch ganz schlecht und ich, ich schlechter Freund, erkenne es nicht!!" Mir sind folgende Zeilen aus einem sehr schönen und zugleich sehr traurigen Lied eingefallen: " Er lächelt immerfort und aufhören kann er nicht, mit rot-weißer Farb´ untrennbar im Gesicht. Die grüne Pluderhose, rote Haare, bunter Hut, gehör´n zu der Fassade, zu der Mauer die er zieht. Stein um Stein um sich herum kein Blick sie je durchdringt. Wer will schon wissen ob ein Clown auch nach der Show noch singt? Der Blick in den Spiegel, nichts von dem was wir doch sahen. Eine einsame Träne zieht durch die Schminke ihre Bahn. Verwischt das ewige Lächeln, offenbart die Wirklichkeit, doch ist niemand zugegen der ihm hilft, sie mit ihm teilt. " ( "Der Clown" - Schandmaul ) Der Clown dient uns als Symbol für eine Maskerade, ein immerwährendes Lächeln, das wir den versammelten Menschen präsentieren. Mit diesem Fassaden-Lächeln geben wir den Leuten genau das, was sie auch sehen wollen! Wer will schon einen zu Tode tief betrübten Clown sehen, dem stumme Tränen über das Gesicht laufen? Warum will das niemand sehen? Weil jeder diesen Clown bereits kennt und ihn nicht weiter sehen will, denn er steckt in uns allen! Dieser Clown, der Mensch, der eine Mauer um sich herum aufbaut und uns lediglich ein künstliches Lächeln präsentiert - wer kennt ihn nicht? Wer hat nicht schon mal gespielt, den Clown? Wer hat nicht schon mal diese Mauer aus Worten um sich herum aufgebaut, nur um sich selbst zu schützen? Doch wie kann man - können wir - diese Mauer bei uns und auch bei allen anderen durchbrechen? Die Antwort auf letzteres ist recht schnell gegeben und sehr allgemein gefasst: Ehrlichkeit. Kaum zu glauben, was man mit aufrichtiger Sorge alles erreichen kann! Kaum zu glauben, wie glücklich man die Menschen machen kann, wenn man sich ernsthaft nach deren Wohlbefinden erkundigt! Kaum zu glauben, wie ein ehrlich gemeintes Lächeln die Welt unseres Gegenüber erhellen kann! Probiert es selber aus! Gleich morgen! Oder noch besser: Sucht euch den nächstbesten Menschen, setzt euch neben ihn und lächelt ihn an! Das Ergebnis ist verblüffend, glaubt mir... Doch wie steht es mit uns selbst? Wir können nicht darauf warten, dass andere Menschen kommen werden und diese Mauer komplett abtragen werden! Dies wird nämlich nie geschehen! Wenn wir selber diese Mauer nicht aus voller Überzeugung loswerden wollen, dann kann sie auch keine Macht der Erde aus unseren Köpfen entfernen! Ich weiß, es ist schwer sich zu öffnen und man geht immer ein egwisses Risiko ein, aber es lohnt sich und kaum ein Mensch wird es nicht ernst nehmen, wenn man sich offen und ehrlich mit einem Problem an ihn wendet. Er wird instinktiv spüren, dass jemand dabei ist diese Mauer abzutragen. Und er wird euch zur Hand gehen, von sich aus deine Mauer durchbrechen und schon bald könnt ihr euch über den Resten dieser Mauer die Hände reichen!! Ich hoffe ich konnte ein wenig dazu beitragen, dass auch ihr Mauer in euren Köpfen erkennt und morgen schon beginnt sie Stück für Stück abzutragen... Ich verneige mich vor euch. Der Narrenkönig
Stimmung zu Beginn: nachdenklich und auch ein wenig angesäuert Stimmung gegen Ende: ausgelaugt und ohne größere Emotionen
Mae govannen !
Seid gegrüßt in meinem bescheiden Atelier! " Bäume reden selten über Wälder
Und Flammen kennen kein Feuer Und die Phantasie weiß nur über das Unmögliche " Was ich damit sagen will ist folgendes: Ich kann jetzt noch nicht sagen, was alles geschehen wird. Aber um selbst unmögliche Dinge wahr werden zu lassen brauche ich laut Owens Spruch nichts weiter als die Phantasie! Mit Phantasie und einer Portion Fleiß wird sich diese Seite hoffentlich zu dem entwickeln, was sie werden soll: Das bescheidene Atelier eines Lebenskünstlers ! Bis dahin verabschiede ich mich, sage "Sui Lad!" und verneige mich vor euch! Der Narrenkönig
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