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Der kleine Prinz
Ich war gestern so unendlich sauer. Doch war ich gestern enttäuscht und habe ich mich gestern völlig überfordert gefühlt, umso trauriger bin ich nun und desto stärker ist nun das Gefühl, so viel verpasst zu haben. So viele Dinge sind in meinem Leben schief gelaufen und ich kann kaum glauben, dass all die Fehler der Vergangenheit mir eine gute und schöne Zukunft garantieren können. Mein Leben ist kalt, immer kalt gewesen. Was mir wirklich fehlt ist menschliche Wärme und aufrichtige Sorge. Ich habe sehr gute Freunde/Freundinnen, die mir zu einem kleinen Teil mein Leben ein Stück weit schöner machen - aber was ist das schon? Es kratzt gerade einmal an der Oberfläche und kann nicht darüber hinweg täuschen, dass mir die wichtigen Dinge in meinem Leben fehlen. Ich sitze gerade hier und fühle mich verletzlich und wahrscheinlich bin ich das gerade auch. Ich fühle mich wie das kleine Kind, das verschüchtert in der Ecke sitzt und all die Erwachsenen anstarrt, mit großen, wachen Kinderaugen, sich aber dennoch vor der Größe und der Vielfalt des Lebens fürchtet. Alleine sitzt das Kind da, alle anderen stehen im Raum verteilt, im Gespräch vertieft. Das Leben in all seinen Facetten! Nur von Zeit zu Zeit kommt einer der Erwachsenen vorbei, beugt sich übergroß zu dem kleinen Kind hinunter und wechselt höflich gemeinte Worte mit diesem Kind. Doch kann das Kind diese Worte wirklich verstehen? Was ist der Sinn von all dem? Mehr Angst als Freude wird ausgelöst, wenn jemand mit diesem Kind spricht, es für einen Augenblick lang gleichstellt und ihm das Gefühl gibt dazu zugehören. Doch wie trügerisch ist dieses Gefühl? Wie groß ist die Enttäuschung, wenn es sich nach wenigen, außergewöhnlichen Momenten wieder allein in der Ecke wiederfindet!? Am liebsten würde es aufspringen und aus dem Raum fliehen, all die Menschen zurücklassen, die im Grunde doch nur Fremde sind und weit weglaufen! Doch es traut sich nicht, eingeschüchtert durch all die ernsten Gesichter und all die wichtigen Gespräche. Was kann das kleine Kind da schon tun, außer stillschweigend an Ort und Stelle zu verharren und stumme Tränen zu vergießen...?!
Irgendwann...
...ja, irgendwann ist Schluss. Konnte in den letzten Tagen wenig schreiben, hatte genug zu tun: Fahrschule, Fahrstunden, Schulkram, mein harter Kampf gegen die schlechten Launen, die immer wieder hochkommen wollen. Und dann muss ich mir das auch noch antun mit meinen Eltern unter einem Dach leben zu müssen. Allmählich wächst der Zorn und die Wut auf diese Menschen tief in mich hinein und schlägt dauerhaft Wurzeln! Ich kann nicht verstehen, wie Menschen mir mit so einer unglaublichen Vehemenz die Fähigkeit abstreiten, eigene Entscheidungen zu treffen! Ich entwickele allmählich, Stück für Stück, einen regelrechten Hass auf diverse Menschen. Ich fühle Dinge, denen keine Worte mehr gerecht werden können... Ich kann im Moment auch nicht wirklich sagen, was ich denke, tue oder sonst was, ich würde länger brauchen und meinen ganzen Zorn nur noch in die Tastatur trümmern...
Ich dreh hier gleich echt am Rad, ich weiß gar nicht was der ganze Scheiß eigentlich soll! Was hält mich noch hier? In Momenten wie diesen frag ich mich das wirklich und der Zorn übermalt all die schönen Dinge, auf die ich mich in den guten Zeiten ehrlich und aufrichtig freue...
Ich geb's einfach auf! Ich geb einfach alles dran! Mag die Welt doch zu Bruch gehen, mir soll es nur recht sein...
Abend
So, der Abend in der sog. "Öffentlichkeit" ist vorbei und ich merke, wie sich die Dinge weiterentwickeln, vor allem ich! Derselbe Abend, vor einigen Monaten wäre noch katastrophal für meine Laune abgelaufen... Ich war rein gar nicht so felsenfest überzeugt überhaupt in die Stadt gehen zu wollen. Ich hielt es nicht mehr für unbedingt nötig mir das anzutun. Ich wusste, ich konnte immer gehen, ließ die ganzen deprimierenden Dinge nicht an mich ran. Sonst fühlte ich mich ausgeschlossen, nun wusste ich, dass ich nicht dazu gehörte! Jede Minute, die ich nicht nach Hause gefahren bin, war ein Gewinn für mich. Und ich ließmich nicht von irgendeiner beschissenen Depression aus der Kneipe treiben, ich entschied selber wann ich gehen wollte. Ich bin mit dem Gefühl nach Hause zu fahren ein guter Freund zu sein und bin überzeugt das jeder froh sein kann mein Vertrauen zu besitzen. Das nenn ich neues Selbstbewusstsein! Na ja, die Details spar ich mir jetzt...;)
Bis denne...
Der Narrenkönig
Lyrik
Ein Lied Else Lasker-Schüle
Hinter meinen Augen stehen Wasser, Die muß ich alle weinen. Immer möcht ich auffliegen, Mit den Zugvögeln fort; Buntatmen mit den Winden In der großen Luft. O ich bin so traurig - Das Gesicht im Mond weiß es.
Drum ist viel samtne Andacht Und nahender Frühmorgen um mich. Als an deinem steinernen Herzen Meine Flügel brachen, Fielen die Amseln wie Trauerrosen Hoch vom blauen Gebüsch. Alles verhaltene Gezwitscher Will wieder jubeln, Und ich möchte auffliegen Mit den Zugvögeln fort.
Wuuuuusch!!
So, ich wollt mich mal wieder melden. Über diverse Dinge am WE möchte ich lieber schweigen. Ich sage nur Eifersucht, Enttäuschung, deprimiert-sein, verlassen werden, Einsamkeit. Zweifel. Aber was soll's... Heute war Klausur, lief eher mäßig. FSchule lief eher schlecht als recht, war viel zu unkonzentriert. Morgen meine letzte Latein-Klausur. Leichter Wehmut. Höre seit drei Tagen nur noch Blind Guardian. Die Musik hat mich echt gepackt! Hatte heute ein interessantes Telefongespräch. Hat mich ein wenig nachgrübeln lassen. Die Dinge ändern sich schnell und sie ändern sich stark! Ab und an bin ich nur ein stummer Zuschauer, der am Schlachtfeldrand steht und all die vielen Kämpfe von weiter Ferne betrachtet. So habe ich mich heute gefühlt. Ich weiß nicht was ich denken soll. Habe inzwischen häufiger das Gefühl über den Dingen zu stehen, meinen Kurs beibehalten zu können und nicht bei jedem Rülpsen des Schicksals in Tränen auszubrechen. Genaugenommen sind diese dämlichen emotionalen Zusammenbrüche nun schon mehrere Monate her und dafür bin ich sehr dankbar! Aber warum ist das so? Wenn ich mal kurz ein Résumée ziehe, was kommt dabei raus? Ich habe mich emotional von einigen Menschen gelöst. Ich habe vielleicht nicht immer einen vollständigen sozialen Ersatz gefunden, aber das ich mich von diversen Leuten distanziere konnte mir nur gut tun, konnte ja nichts gutes dabei herauskommen! Wem verdanke ich diese gewisse Stabilität? Ich gerate ab und an noch stark ins Wanken, aber komplett umfallen tu ich nicht mehr. Und selbst diese starken Gefühlsschwankungen sind nicht mehr so unberechenbar und extrem wie sonst. Eines ist klar: Ich verdanke die an sich guten Umstände weder einer bestimmten Person aus meinem Umfeld noch diversen Veränderungen, die ich selber durchgemacht habe. Es ist irgendetwas von außen, irgendwelche Einflüsse. Frühling? Eher nicht. Steigendes Selbstbewusstsein durch positive Erfahrungen? Hm, auch nicht wirklich, die pos. Erfahrungen sind in letzter Zeit auch zurück gegangen, an sich hätte ich Grund genug deprimiert zu sein. Ich verstehe es einfach nicht, aber das wundert mich nicht: Die Psyche eines Menschen ist nicht durschaubar, die Gefühlswelt ist unberechenbar! Die Frage, ob ich will das es genau so weitergeht wie es im Moment läuft, muss ich noch beantworten: Es gibt viel zu viele Dinge die mich stören, also soll sich am besten noch viel ändern. Und doch habe ich vergleichsweise gute Laune, zum Teil parallel mit deprimiert-sein. Das ist dann ein extreeem seltsames Gefühl! Bevor sich meine Laune jetzt noch weiter verschlechtert - und das tut sie jetzt genau in diesem Augenblick! - mache ich Schluss, lasse mich endlich in 'ne Klappse einliefern und dröhn mich weiter mit BG zu...
Der blinde Wächter
Scheiße ist...
Eltern - scheiße! Abend - scheiße! Zukunft - scheiße! Schule - scheiße! Ich - scheiße!
Fazit: Alles scheiße!
Nachtrag 19:43 Uhr: Es wird nichts besser, die Laune ist nicht sonderlich und ich werd mich heute Abend mit einigen Leuten einfach amüsieren und den ganzen verdammten Rest vergessen. Manchmal fragt man sich einfach nur "Warum ich??"...
Zwischenfazit...
Wollte mich nur noch mal kurz melden... Also im Moment läuft das meiste eigentlich ganz zufriedenstellend. In der Schule ist alles paletti und das ein oder andere größere Problem hab ich ganz gut in den Griff bekommen. Doch es gibt auch Dinge, die mich zurückschauen lassen und mich auch irgendwie verwirren. Es gibt Dinge, die mich ärgern und die meine gute Laune trüben. Bestimmte Kommentare führen dazu, dass ich mich am liebsten wieder mal in mich selbst zurückziehen möchte, doch dies in der Form zu tun wie ich es früher getan hätte, das kann ich nicht mehr. Ich denke, dass es ein gutes Zeichen ist. Einige Dinge heute habe ich abperlen lassen, bevor sie mich nerven oder deprimieren konnten. Ich habe ein gutes Maß an Ignoranz und Eigenbrötlerei einegsetzt um mich von vornerein gar nicht erst ausgeschlossen zu fühlen. Ich habe heute ein starkes Selbstwert-Gefühl gespürt, nicht übermäßig groß, das will ich gar nicht sagen. Aber so stark und vor allem stabil ist mein Selbstbewusstsein in letzter Zeit immer und das hilft mir in ungewohntem Maße Dinge abzutun, Menschen zu ignorieren oder bestimmte Verhaltensweisen zu verachten. Ich fühle mich denen nicht mehr schutzlos ausgesetzt, ich habe gelernt mich zu wappnen und auch zu wehren, gegen solche bedrückenden Einflüsse von außen. Ich sehe die Unabhängigkeit von sogenannten "Freunden" nicht mehr als Ausweg, sondern ich strebe regelrecht danach! Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wohin das ganze führen wird...
Das Messer
Trauriger Sonntag...
Ich höre gerade "Ben Becker - Das Lied vom traurigen Sonntag" und es ist sooo furchtbar deprimierend und zum ersten Mal seit langem scheint es vlt. halbwegs angemessen für meine Laune... Der Abend war vergnüglich. Auf dem MArktplatz habe ich so viele coole Freunde getroffen und habe tolle Gespräche geführt. Dabei habe ich nicht gemerkt wie sehr ich zwischen allen Fronten hin- und her-balancierte, denn ich war nirgends mit dabei... ich war immer nur der zuschauer... und kaum habe ich den marktplatz verlassen, da brach diese ganze extreme depressive phase oder was auch immer über mich herein und jetzt sitz ich hier total deprimiert und weiß nicht was ich mit dieser restnacht anfangen soll... man kann nicht in worte fassen was ich gerade fühle und darum versuche ich es erst gar nicht... ich bin nicht schlecht gelaunt und trotzdem sehr extrem deprimiert und angetrunken und einfach alles... ich sitze hier und bin einfach deprimiert, aber eher auf eine unbewusste art undweise... fühle mich so ausgreschlossen wie noch niiiie zuvor und jetzt, wo ich nicht mal mehr daneben sitzen darf bricht meine ganze welt zusammen... ich glaube an tagen wie diesen bringen menschen sich um.........
Kurs: Sehnsucht
Kurs: Sehnsucht
Blutrot ragt das Segel In sturmgeschwärzte Nacht Treibt rastlos drängend Voran das Schiff der Einsamkeit
Er treibt mich voran Der Sturm meiner Sehnsucht Auf den fernen Hoffnungsschimmer zu Am Horizont unendlich weit
Vergessen auf dem Meer der Angst Verlassen im Angesicht der Riffe Von Hoffnung und Sehnsucht gejagt Auf ewog dem Tod geweiht
Aus und vorbei!
Meine gute Laune ist nun endgültig vorbei! Klar, das Subway to Sally-Konzert gestern Abend war der Hammer, keine Frage!! Selten so etwas energiegeladenes gesehen, aber trotzdem... Noch am selben Abend hat sich mein Vater alle Mühe gegeben mir den abend zu vermiesen und heute hat er fleißig damit weitergemacht! Und der ganze Rest der Familie trampelt ebenfalls nichtwissend auf meiner Laune herum... Das meine Laune nach fast 3 Wochen wieder den bach runtergeht war abzusehen: In den letzten Tagen in der Schule kam dieses Gefühl vom Ausgeschlossen-sein sehr stark wieder zurück und nun sitze ich hier wieder, zweifelnd und irgendwo festhängend zwischen schlechter Laune und dem letzten Rest von Sonnenschein... Aber langsam stellt sich wieder dieses Gefühl ein von wegen "Ich hab einfach die Schnauze voll und will hier nur noch weg!!" und das kann ich echt nichtt gebrauchen! Ich dachte dieses bisschen Glück der letzten Tage sei mir wenigstens ein bisschen länger vergönnt... was soll's... was kommen musste kam und nun steh ich hier wo ich hingelaufen bin. Basta.
Eine Eisblume
Damn it!
Soooo! Hab grad mal 'n bisschen Zeit und Lust gefunden mal wieder was zu tippseln... Heute und gestern wär's fast soweit gewesen, dass irgendwelche beschissenen depressiven Anfälle von mir fast meine gute Laune geschrottet hätten! Mein Glück das sie's nicht so getan haben...;) Die gute Laune besteht eigentlich seit...hm, sagen wir mal zwei Tage vor dem SM-Konzert - und seitdem hält sie sich auch ganz gut! Es gibt Dinge inzwischen, die mich nerven und an dieser guten Laune zerren, aber bisher hat's nichts genützt! :P Ich höre viiiel Schandmaul! *grinsel* Im Moment bin ich wieder auf Flogging Molly gekommen, das ist angemessen, denk ich...;) Ich verplane gerade mein ganzes Geld, ich habe beschlossen für die Con im Herbst und die Konzerte bis dahin mir eine schicke Gewandung zuzulegen! Juchuu!! Kostet zwar'n Schweinegeld, aber was soll's...^^ Weiß gar nicht, was ich sonst noch so erzählen könnte... ja, ich mache mir wieder viel zu viele Gedanken um meine ganze dämliche Sommerplanung, wird eh alles viel idiotischer als ich es jetzt plane... Wenn's mal wieder was gibt, was es wert ist erzählt zu werden, dann meld ich mich...;)
Der Narrenkönig
Beltane
Es ist die Nacht des Beltane-Festes. Die Nacht der Liebe und der Fruchtbarkeit. Die Große Mutter gewährt den jungen Paaren ihren Segen und schenkt ihnen Leben. Es gibt kaum eine Nacht, die deprimierender für mich sein könnte. Ich sitze hier zu Hause, alleine und völlig hoffnungsfrei und verzweifelt. Der Abend war nicht schlecht, deprimierend, ja, aber nicht schlecht. Dank meiner sog. Elterm verbringe ich den Rest der Nacht nun doch alleine anstatt glücklich sein zu dürfen. Wahrscheinlich soll ich ihnen auch noch dankbar dafür sein. Allein bei dem Gedanken wird mir schlecht... Ich bin bis in die letzte Ecke meines Körpers deprimiert. Hass auf meine Elern. Die Nacht des Beltane-Festes, die Nacht, in der ich, sollte alles hart auf hart kommen, aus diesem Leben gehen wollte. Ich habe mich schon länger entschieden dies nicht zu tun. Es gibt Dinge, die nach diesem Fest stattfinden werden, die ich mir nicht entgehen lassen möchte... Doch anstatt neue Hoffnung zu tanken, steigt meine Verzweiflung immer mehr... Ich weiß einfach nicht, wie das alles weitergehen soll... Ich weiß es einfach nicht... Die Nacht der Liebenden... ich fühle mich erneut nach außen gedrängt, ausgeschlossen... Ich sitze hier deprimiert zu Hause, bar jeder Hoffnung und ertrinke fast an Traurigkeit und Sehnsucht! Ich gönne allen ihr Glück, aber ich selber werde wohl niemals daran teilhaben können... Ich habe die Hoffnung auf Wärme, auf Liebe, auf Geborgenheit und das Ende der Sehnsucht schon aufgegeben... Die Welt ist nur noch eine oberflächliche Angelegenheit für mich... Heute wurde ich ganz stark das Gefühl nicht los zurückzubleiben... So viele Dinge geschehen, ziehen an mir vorüber und überholen mich... Und was ist mit mir? Ich, ich werde von Selbstmitleid, von schweren Gedanken und von Sehnsüchten zerfressen... Und die Mutter Erde soll nichts haben, was mich retten könnte? So sieht es aus... Nun sitze ich hier, völlig fertig (mit den Nerven und auch mit dieser Welt) und versinke in erbärmlichem Selbstmitleid... Mein Leben ist eine Sackgasse und selbst der Tod ist kein Ausweg mehr... Die Erfüllung meiner Sehnsüchte, das Ende des Horizontes erreichen - diese Dinge würden mich erlösen können... Bis dahin bleibe ich der, der ich nun mal bin: Der kleine, viel zu sensible Junge, der mit großen Augen die völlig unterschiedliche und unverständliche Welt vor sich betrachtet! Ich kann die Dinge sehen, ich kann sie schmecken und ich kann sie riechen! Aber fühlen? Wirklich und aufrichtig fühlen? Mit dem ganzen Herzen fühlen und fühlen mit jeder Faser meines Körpers? Die Gefühle wie ein Feuer tief in sich spüren? Ich zweifle ob ich dazu fähig bin... Die Nacht des Beltane-Festes... Ein Feuer in mir ist erloschen. Niemand der mit mir über das Feuer in eine viel versprechende Zukunft springt... Was tue ich hier? Weg kann ich nicht und deshalb stolpere ich weiter durch diese Oberflächlichkeit... Unsere Vorfahren, die Kelten und all die anderen weisen Männer! Sie wussten noch, was Leben bedeutet! Was Überzeugung, was Glaube und was Wahrheit bezeichnen! Sie verstanden das Leben! Sie sahen es als große Kunst an und diese Kunst, die Kunst bewusst zu leben, die haben wir verloren und vergessen... Was uns geblieben ist, ist die Sehnsucht. Unendlich tief und unergründbar steckt sie wie ein Stachel im Fleisch ganz weit in meinem Herzen und vergiftet mein Leben mit düsteren Gedanken und unheilvollen Schatten...
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